Spielvereinigung der Profis, die sich bei ihrer Gründung 1972 zunächst als gewerkschaftliche Vertretung der Spieler verstand. 1990 löste die weltweite ATP Tour die Grand Prix-Serie des Men's International Tennis Council ab, ein Gremium des Weltverbandes ITF. Im Jahr 2004 umfasst die ATP Tour (ohne Grand Slams) 64 Turniere (drei weniger als 2003) auf fünf Kontinenten, d.h. über 3 000 Matches. Turnieraufteilung: 18 auf Hartplatz, 26 auf Sand, 18 in der Halle sowie 5 auf Rasen. Die Hierarchie in der ATP: Ganz oben steht der ATP-Boss, (Chief Executive Officer), seit Gründung in Gestalt des US-Amerikaners Mark Miles (Verwaltungsrat verlängerte den Vertrag bis 2005). Darunter befindet sich das Board of Directors mit Vertretern für Spieler und Turniere. Diesem Direktionskomitee ist der Spielerbeirat, bestehend aus neun Spielern plus Präsident (President of the Player Council). Ebenfalls untergeordnet ist der Turnierbeirat (Tournament Council) bestehend aus 13 Turnierdirektoren. Hauptquartier der ATP ist Ponte Vedra Beach. Die Europadepandance der ATP hat ihren Sitz in Monte Carlo. Dortiger Chef seit 2004 (ATP-Präsidnet Europa) ist Horst Klosterkemper. Homepage: www.atptennis.com
Audible obscenity, warning Mr./Mrs...: Ausspruch des Schiedsrichters, wenn der Spieler flucht.
Aufschlag: Es wird zwischen drei Aufschlagvarianten unterschieden:
1. Slice Aufschlag: Der Ball wird mit Seitenschnitt gespielt.
2. Kick-Aufschlag: Beim diesem Aufschlag steht man seitlich zum Netz an der Grundlinie und wirft den Ball nach links. Den entscheidenden Kick gibt man dem Ball im Treffmoment durch den Einsatz des Handgelenks. Der Ball sieht aus wie ein Slice, springt nach dem Absprung jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Am effektivsten ist es, wenn man die Schlägerspitze von unten links nach oben rechts über den Ball zieht. Je offener der Griff, um so mehr Schnitt hat der Ball. Vorteil des Kick-Aufschlages: Die Flugbahn des Balles ist höher, der Ball ist länger unterwegs. Das gibt dem Spieler die Zeit sich in die richtige Drehscheiben-Position für den folgenden Volley zu bringen.
3. Gerader Aufschlag: Der Ball wird ohne Schnitt gespielt.
Backcourt: (siehe Niemandsland)
Ball: Seit 1975 gibt es den Tennisball mit gelbem Filz. Zuschauer, Spieler und vor allem das Fernsehen hatten diese Veränderung von Weiß zu Gelb gewünscht. Der Kern des Balles besteht aus zwei Gummihalbschalen, die unter Hitze zusammengeschweißt werden. Danach wird der Filz in zwei Teilen aufgeklebt. So entsteht die weiße Naht. Die Bälle werden deshalb mit Filz versehen, damit sie den Flug verzögern und dem Spieler eine bessere Schlagkontrolle ermöglichen, da bei jeder Berührung mit der Bespannung des Schlägers der Ball für einen Moment zusammengepresst wird. Je flockiger der Filz, desto mehr Luftwiderstand bietet der Ball. Er fliegt dann etwas konstanter und langsamer. Nach den ITF-Regeln muss die Hülle des Balles gleichförmig und nahtlos sein. Durchmesser: 6,35 bis 6,67 cm. Gewicht: 56,5 bis 58,5 g. In den Jahren 2000 und 2001 werden Bälle getestet, die 6 bis 7 % größer sind. Neue Bälle gibt es in einem Match bei großen Turnieren nach sieben Spielen (zzgl. Einspielzeit) und danach jeweils nach neun Spielen. Grund für die neuen Bälle sind der nachlassende Druck und der verdreckte (durch Sand) oder abgenutzter Filz.
Ballkontakt: Ein kurzer Ballkontakt führt zu großer Präzision, ein langer erzeugt hohes Tempo aber kaum Präzision. Ganze 0,004 Sekunden berührt ein Ball die Schlägerbespannung, wenn sie hart bespannt ist. Die Bespannung wird nur wenig eingedrückt, während sich der Ball durch den kräftigen Schlag stark deformiert. Mit geringen Korrekturen kann der Spieler die Unregelmäßigkeiten beim Auftreffen ausgleichen. Dies bedeutet, daß eine harte Bespannung zu präzisen Schlägen ohne großes Tempo führt.
Bei weicher Bespannung dagegen wird der Ball tief in die Saiten gedrückt, wenig verformt und mit hoher Beschleunigung zurückkatapultiert. Somit führt eine weiche Bespannung zu Bällen mit wenig Präzision.
Baseline: Grundlinie
Bespannung: Das "Herz" des Tennisschlägers ist die Bespannung. Sie beeinflusst das Tennisspiel am meisten. Während sich der Spieler auf seinen Schläger selbst verlassen kann, es sei denn, der Schläger bricht, verändert sich die Bespannung laufend. Jede Saite verliert mit der Zeit an Spannkraft und Elastizität, verstärkt vor allem durch die Beanspruchung beim Spiel. Je nach Eigenschaften des Bespannungsmaterials schneller oder langsamer. Die erwünschte elastische Besaitung ist von der Art der Bespannung, dem Härtegrad und dem Durchmesser der Saite abhängig. So werden Längssaiten häufig um 1 kg härter bespannt als Quersaiten. Auf dem Schlägerrahmen sind die entsprechenden Vorschriften oder Empfehlungen aufgedruckt. Man findet Angaben zwischen 24 und 32 Kilogramm, je nach Größe des Schlägerkopfes. Der Spieler findet meist die für ihn ideale Bespannungshärte erst nach längerem Ausprobieren.
Die Schläger werden auf mechanischen oder elektronischen Maschinen nach einem vorgegebenen Bespannungsschema bespannt, was einige Fachkenntnisse und viel Übung erfordert. Je nach Technik verwendet der Besaiter zwei oder vier Knoten.
Big Point: Wichtiger Punkt, der für den Verlauf eines Satzes oder eines ganzen Matches entscheidend sein kann.
Break: Gewinn eines gegnerischen Aufschlagspiels.
Challenger Turniere: Von der ATP organisierte Herrenturniere als Unterbau der ATP Tour für Profis ab Weltranlistenplatz 50. Das Gesamtpreisgeld liegt zwischen 25 000 und 125 000 Dollar.
Champions-Race: Gibt es seit 1.1.2000. Alle Spieler starten am Jahresanfang bei null Punkten. Nach Addition der gewonnen Punkte wird am Saisonende die Nr.1 ermittelt. Gewertet werden für jeden Spieler 18 Turniere. Für jene Spieler, die sich auf Grund ihres Rankings automatisch für die "Masters Series" und Grand-Slam Turniere qualifiziert haben, zählen die Ergebnisse dieser 13 Turniere, sowie die fünf besten Resultate von Veranstaltungen der "Championship"- und "World Series". Spieler, die nicht hochgenug eingestuft sind, um an den "Masters Series" oder Grand-Slam Turnieren teilnehmen zu können, bringen für jedes Turnier, an dem sie auf Grund des Rankings nicht starten können, ein Resultat aus den "Championship"- oder "World Series-Turnieren" ein. Bonuspunkte gibt es keine. Aus dem Champions-Race gehen die acht besten Spieler des Jahres hervor, die am Ende der Saison um den Masters-Cup spielen. Sollten die Topstars ihrer Teilnahmepflicht nicht nachkommen, wird ihnen für die jeweilige Veranstaltung ein Streichresultat angeschrieben, das sie nicht mehr wettmachen können.
Das alte Weltranglistensystem, bei dem die besten 14 Ergebnisse der zurückliegenden zwölf Monate gewertet werden, wird als "ATP-Entry-List" parallel weitergeführt und ist für die Zusammensetzung der Setzlisten für die Turniere entscheidend.
Champions-Tiebreak: Wer zuerst 10 Punkte mit zwei Punkten Differenz hat, der hat den Champions- Tiebreak gewonnen. Das Aufschlagrecht wechselt wie beim normalen Tiebreak. Der Champions-Tiebreak kommt in der Doppel- und Mixedkonkurrenz sowie bei der Seniorentour zum Einsatz.
Chip and Charge: Eine taktische Variante, meistens beim zweiten (schwächeren) Aufschlag des Gegners. Der Return wird nur zurückgeschubst und der Spieler rückt sodann ans Netz. Wird vor allem von typischen Netzspielern oder auf Rasen gern angewandt.
Cilly-Aussem-Spiele: Der DTB fasste in seiner Mitgliederversammlung am 6.2.1965 in Bad Dürkheim den Beschluss, dem Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Juniorinnen zum Andenken an Cilly Aussem (siehe Dt. Tennisgeschichte – 1931) den Namen „Große Cilly-Aussem-Spiele zu geben. Bis dahin wurden diese Meisterschaften zusammen mit denen der Junioren unter dem Namen „Große Henner-Henkel-Spiele“ durchgeführt.
Claycourt: Ascheplatz (siehe Asche)
Club: Der 1. Tennisclub der Welt wurde 1878 in England gegründet. 1881 wurde in Baden-Baden der 1. deutsche Tennisclub gegründet - von Engländern.
Code of Conduct: Ein Katalog von Benimmregeln, den die ITF, die ATP Tour und die WTA Tour für das Verhalten auf und außerhalb des Platzes erstellt hat. Bei Zuwiderhandlung erhalten die Spieler(innen) je nach Schwere des Fehlverhaltens, eine Strafe. Beispiele: Erstes Vergehen auf dem Platz - Verwarnung, zweites Vergehen - Punktabzug, drittes Vergehen - Spielabzug. Geldstrafen drohen bei unbegründeten, kurzfristigen Turnierabsagen, Fernbleiben einer Pressekonferenz u.s.w. Der DTB hat ein eigenes Regelwerk dafür - die Disziplinarordnung.
Code Violation: Verwarnung wegen "Übertretung des Code of Conducts".
Conolly Cup: Inoffizielle Mannschafts-WM der weiblichen Jugend.
Counter Puncher: Bezeichnung für Spieler, die unter Druck besser spielen als im Normalfall. Wörtliche Übersetzung: count = entgegen (gesetzt), punch = schlagen
Cross(court): Diagonal von links nach rechts oder rechts nach links geschlagener Ball. Im modernen Tennis haben kurz-cross gespielte Bälle eine wichtige Bedeutung, da sie kurz hinter dem Netz aufspringen und den Gegner seitlich weit aus dem Feld treiben.
Deuce: Englischer Ausdruck mit französischem Ursprung für Einstand. "A deux points du jeu" (zwei Punkte vom Spielgewinn entfernt) lautet die Zählweise, ehe aus "deux" "deuce" wurde.
Diamond Slam: Sieg bei allen vier Grand Slam Turnieren innerhalb eines Jahres und des olympischen Tennisturniers, sowie Sieg mit dem Davis-Cup- bzw. Fed-Cup Team. Schaffte bisher keiner.
Doppelkorridor: Der Abstand zwischen der Seitenlinie, die für das Einzel gilt, und der äußeren Seitenlinie. Dieser Abstand beträgt rechts und links jeweils 1,37 Meter. Im engl. auch „alley“ genannt.
Double Bagel: So wird ein 6:0, 6:0-Sieg bezeichnet. Im Deutschen auch "Brille" genannt.
Drive: Gerader Schlag. Der klassische Gewinnschlag der 50er und 60er Jahre. Der Ball wird auf dem höchsten Punkt getroffen und der Schläger fast gerade durchgezogen.
DTB: Homepage: www.dtb-tennis.de
ETA: European Tennis Association. Zusammenschluss der europäischen Länder seit 1975 mit Sitz in Basel. Die ETA hat zum Ziel, die speziellen europäischen Interessen der Spieler und Turnierveranstalter zu stärken. Die bisherigen Präsidenten: 1975-’78 Paolo Angeli (Italien), ’78-’93 Heinz Grimm (Schweiz), ’93-’99 Francesco Ricci Bitti (Italien), Oktober ’99 bis März 2000 Horst Klosterkemper (Deutschland), seit März 2000 Augustin Pujol (Spanien). Homepage: www.etatennis.com
Exhibition: Auch Schaukampf oder Einladungsturnier genannt. An diesem Turnier dürfen nur eingeladene Spieler teilnehmen und es werden auch keine Wertungspunkte vergeben.
Flat: Gerader Aufschlag
Flugball: Ein Ball, der noch während des Fluges (vor dem Auftippen) angenommen wird.
Freilos: Haben bei einem Turnier eine ungerade Zahl von Spielern gemeldet, werden bei der Auslosung so genannte "Rasten" (englisch bye) eingebaut. Das bedeutet, dass ein oder mehrere Spieler Freilose erhalten und ohne Match eine Runde weiter kommen. Bei vielen Turnieren treten die Topspieler erst in der zweiten Runde an, weshalb die Veranstalter das Teilnehmerfeld dementsprechend verkleinern.
Fußfehler: Übertritt des Aufschlägers. Die Füße dürfen während der Aufschlagbewegung und vor dem Treffen des Balles die Grundlinie nicht berühren oder überschreiten. Das Hineinspringen ins Feld ist erlaubt, solange beide Füße in der Luft sind, wenn der Schlag erfolgt.
Golden Slam: Sieg bei allen vier Grand Slam Turnieren innerhalb eines Jahres und Gewinn des olympischen Tennisturniers. Das schaffte bisher nur Steffi Graf 1988 (siehe Dt. Tennisgeschichte).
Grand Slam: Sieg bei allen vier Grand Slam Turnieren innerhalb eines Jahres. Das schafften bisher: Donald Budge (1938, USA), Rod Laver (1962/1969, Australien), Maureen Connolly-Brinker (1953,
USA), Margaret Smith-Court (1970, Australien) und Steffi Graf (1988), die dies mit 19 Jahren als jüngste schaffte.
Grand Slam-Turnier: So wird gespielt: Herren: 128 Spieler, darunter sind 16 Qualifikanten und 8 Wildcard-Inhaber. Die Setzliste umfasst 32 Spieler. Damen: 128 Spielerinnen, darunter sind 12 Qualifikantinnen und 8 Wildcard-Besitzerinnen. Die Setzliste umfasst ebenfalls 32 Spielerinnen. Bei den Damen und Herren gibt es einschließlich Finale jeweils 127 Matches. An der Damen-Qualifikation nehmen 96 Spielerinnen teil, von denen 8 eine Wildcard bekommen haben. Insgesamt werden 24 Spielerinnen gesetzt und 12 kommen nach insgesamt 84 Matches in das Hauptfeld. Bei den Herren umfasst die Qualifikation 128 Spieler, von denen 9 eine Wildcard bekommen haben und 32 werden in die Setzliste aufgenommen. 16 Spieler kommen dann nach insgesamt 112 Matches ins Hauptfeld. Im Doppel treten je 64 Paare an, von denen 16 gesetzt werden. Dort gibt es mit den Finals je 63 Matches. Bei den Junioren-Wettbewerben starten je 64 Jungs und Mädels von denen 16 in der 1. Runde gesetzt werden. Mit Finale umfasst dieser Wettbewerb je 63 Matches.
Griffe: Für die unterschiedlichen Schläge gibt es unterschiedliche Griffe, alle mit engl. Bezeichnungen:
· 1. Continental: Schwacher Griff von oben auf das Griffende. Daumen und Zeigefinger bilden ein leicht nach links verschobenes V. Griff für Aufschlag, Slice und Volley, meist von Serve-and-Volley-Spielern bevorzugt. Die Grundschläge sind etwas wackelig.
· 2. Semi-Western: Normaler Vorhandgriff. Die Hand ist hinter dem Griff. Das leicht angelegte Handgelenk bringt die Schlagfläche hinter den Ball. Alle Vorhandschläge sind möglich, ohne den Griff zu verändern.
· 3. Extreme-Western: Topspingriff. Die Fingerspitzen liegen obenauf, der Arm ist oft angewinkelt. Der Schläger kann mit einer Peitschenbewegung steil über den Ball gezogen werden.
· 4. Semi-Eastern: Normaler Rückhandgriff. Die Faust zeigt Richtung Netz. Der Semi-Eastern ist für gerade Schläge und die leicht überrissene Rückhand geeignet.
· 5. Extreme-Eastern: Wenig angewandter Rückhandgriff (selten bei der Vorhand). Die Fingerknöchel zeigen nach vorn. Bei dieser Griffhaltung muß der Spieler zum Ausholen weit in die Knie gehen.
Grip: Griffband. Das Basisgriffband wird vom Hersteller direkt auf den rohen Griff gewickelt und später durch ein Replacement-Grip ersetzt. Basisgriffbänder bestehen selten aus dem von Profis bevorzugten Leder, sondern meistens aus hochwertigen Kunststoffen, sind geriffelt, gelocht oder gewellt. Da das Wickeln sehr aufwendig ist, werden sie seltener gewechselt. (Überbänder siehe Overgrip).
Halbflugball: Auch "pick up" genannt. Kurz nach dem Auftippen wird der Ball angenommen und über das Netz befördert. Ein Notschlag, da der Spieler sich nicht richtig zum Ball stellen kann (s. Halbvolley).
Halbvolley: Unmittelbar nach dem Absprung geschlagener Ball. Meist als Notschlag auf dem Weg zum Netz gespielt, wenn einem der Ball des Gegners vor die Füße springt und kein echter Volley mehr möglich ist. Im modernen Tennis werden Halbvolleys auch von der Grundlinie gespielt, wenn die Zeit zum Ausholen nicht mehr reicht. Dadurch wird das Spiel schnell gemacht.
Handsome Eight: Die ersten acht offiziellen Tennisprofis von 1968. Sie wurden vom amerikanischen Ölmilliardär Lamar Hunt für seine World Championship Tennis-Tour (WCT) verpflichtet. Die Handsome Eight waren: Dennis Ralston, Roger Taylor, Tony Roche, Pierre Barthes, John Newcombe, Niki Pilic, Butch Buchholz und Cliff Drysdale. Das erste Profi-Turnier der acht fand im Januar 1968 im australischen Sydney statt, bereits drei Jahre später bestand die WCT aus mehreren Dutzend Spielern bei 20 Turnieren mit einem Gesamtpreisgeld von einer Million Dollar, wobei der Sieger jedes Turniers 50 000 Dollar erhielt. 1976 wurde das Preisgeld verdoppelt. Nach jeder Saison zwischen Januar und Mai qualifizierten sich die besten acht Spieler für das WCT-Finale, das bis 1988 jeweils in Dallas/Texas stattfand. Da die ATP, die sich in dieser Zeit intensiv für die Belange der Profis einsetzte, aber eine eigene Tour durchsetzen wollte, zwang sie die WCT 1989 zur Aufgabe der Turnierserie.
Hopman Cup: Inoffizielle Mixed-WM, die nach dem australischen Doppel- und Mixed-Spezialisten Harry C. Hopman (trainierte Rod Laver, John Newcombe und John McEnroe) benannt wurde. Gespielt wird seit 1989 in der ersten Januarwoche des Jahres in Perth, der Hauptstadt Westaustraliens. Dort finden die Spiele im 8 500 Zuschauer fassenden Burswood Superdome statt.Sieger: 1989 - CSSR (Mecir/Sukova), '90 - Spanien (E. & A. Sanchez), '91 - Jugoslawien (Prpic/Seles), '92 - Schweiz (Hlasek/Maleeva-Fragniere), '93 Deutschland (Stich/Graf), '94 - Tschechien (Korda/Novotna), '95 - Deutschland (Huber/Becker), '96 - Kroatien (Ivanisevic/Majoli), '97 - USA (Gimelstob/Rubin), '98 - Tschechien (Kucera/Habsudova), '99 - Australien (Dokic/Philippoussis), 2000 - Südafrika (Coetzer/ Ferreira), '01 - Schweiz (Hingis/Federer), '02 - Spanien (Robredo/Sanchez-Vic), '03 - USA (S. Williams/Blake), '04 - USA (Davenport/Blake).
Das gemischte Doppel wird außer beim Hopman Cup nur noch bei den GS-Events gespielt. Seit 1989 gibt es keine Nationalen Meisterschaften im Mixed mehr. Homepage: www.hopmancup.com.au
Inside out: Bezeichnung für einen Rückhandschlag aus der Vorhandecke bzw. Vorhandschlag aus der Rückhandecke.
International Series: Ca. 60 Herrenturniere auf der ATP Tour unterhalb der GS- und Masters-Turniere. Preisgeld bis eine Million-Dollar. Die Punktverteilung ist je nach Preisge