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- Existenzgründung Entrepreneur – in der deutschen Sprache gibt es dazu kein entsprechendes Wort, denn es fasst zusammen, was eine Unternehmerpersönlichkeit alles sein muss und wie unternehmerisches Denken und Handeln aussieht, um gestalterisch und verändernd wirken zu können. Kleine und mittelständische Unternehmen werden in Deutschland als Motor der Wirtschaft bezeichnet. Sie machen 99 % aller Unternehmen aus. Existenzgründer stellen in Deutschland 4,4 % aller Arbeitsplätze zur Verfügung, etwa ein Drittel davon sind Frauen. Selbständige Frauen haben sich zu einem ernst zu nehmenden Faktor in der Volkswirtschaft entwickelt. Sie haben viele innovative Idee, gehen ungewöhnliche Wege und besetzen Marktnischen. Häufig gründen sie ihre Unternehmen erst als Teilzeitunternehmen, um dann nach einigen Jahren eine Vollzeitselbständigkeit daraus zu entwickeln. Unter den Kleingewerbetreibenden sind viele Unternehmerinnen. Seit 1999 berate, schule und coache ich Existenzgründerinnen. Erst bei einem Frauenverein für das Gründerinnen-Zentrum Frauen-Räume, jetzt für einen Bildungsträger für das EU-Projekt Jet Set und als Freiberuflerin. Mit allen Themen in diesem Bereich, von der Persönlichkeitsbildung, Unternehmensführung bis zu betriebswirtschaftlichen Fragen kenne ich mich aus. Im Moment führe ich eine Forschung zum Thema: Gründungen von Frauen im Alter von 45+ Jahren durch. Die beruflichen Kontakte, die ich seit über sieben Jahren zu Gründerinnen habe, zeigen mir, dass viele Frauen im Alter jenseits der 40 ein Unternehmen gründen. Diese Altersgruppe ist besonders interessant. Mir geht es darum aufzuzeigen, zu welchen Leistungen diese Frauen fähig sind. Da meine finanziellen Mittel begrenzt sind, schrieb ich Emails an alle Unternehmerinnen- und Existenzgründerinnen-Netzwerke, deren Adressen ich im Internet fand und nutzte meine persönlichen Netzwerke. Die Gründerinnenagentur und ein Berliner Netzwerk veröffentlichten ebenfalls meinen Fragenkatalog. Der Rücklauf ist für eine bundesweite Anfrage noch gering, worauf ich eingestellt war. Viele Unternehmerinnen wollen auf keinen Fall in die Frauenecke gestellt werden, weil sie annehmen, dass ihnen daraus beruflicher Schaden erwächst. In meiner abschießenden Ausarbeitung werde ich Strukturen und andere Hindernisse aufzeigen, die von Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen zu überwinden sind. Über weitere Teilnehmerinnen freue ich mich! Meine Fragen:
Warum gründeten oder gründen Sie Ihr Unternehmen? Wie alt sind Sie jetzt? Wie alt waren Sie bei der Unternehmensgründung? Oder wann wollen Sie ein Unternehmen gründen? Was haben Sie für eine Schulausbildung? Was haben Sie für eine Berufsausbildung bzw. für ein Studium? Waren Sie vor der Gründung berufstätig? (Dazu interessiert mich alles, haben Sie ihre Stelle für die Existenzgründung aufgegeben oder waren Sie arbeitslos oder waren Sie Familienfrau) Was haben Sie für ein Unternehmen bzw. was planen Sie? Wie ist Ihr familiäres Umfeld? Müssen Sie gegen Widerstände in Ihrem Umfeld ankämpfen? Was zeichnet die neue Tätigkeit besonders aus? Zum Schluss hätte ich noch gerne ihren Namen und die Emailadresse bzw. Telefonnummer für Rückfragen. Alle persönlichen Daten werden von mir anonymisiert. Sie können mir die Antworten mailen oder auf dem Postweg übersenden. Auf Wunsch übersende ich Ihnen ein Anschreiben mit den Fragen.
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