Aufgaben im Dienste der Kirche

Die Ministranten (lat. ministrare „dienen“), auch Altar- oder Messdiener genannt, müssen römisch-katholisch getauft sein, die Erstkommunion empfangen haben und eine Ausbildung als Assistenz des Priesters absolvieren. Ihre besondere Kleidung räumt den Ministranten als Diener Jesu Christi selbst einen hohen Stellenwert ein. Ihre vielseitigen Aufgaben, darunter die dem Priester bei der heiligen Messe und anderen gottesdienstlichen Feiern zur Hand gehen, wie das Tragen der Kerzen, schwenken des Weihrauchfasses und sammeln der Opfergaben, außerhalb der Liturgie das Mithelfen in der Kindermission „Sternsinger“ und die örtliche und kirchliche Jugendarbeit, zeigen die Wichtigkeit der Ministranten / -innen in unserer katholischen Gemeinschaft..

 

Am 1. und 2. August 2006 trafen sich in Rom über 42´000 Ministrantinnen und Ministranten zur internationalen Ministrantenwallfahrt. In seiner kurzen Ansprache über die Ministranten würdigte Benedikt XVI die Aufgaben der Ministranten in den Pfarreien und unterstrich das Zeugnis, das sie dadurch für Jesus ablegten. Wie die Apostel „Freunde“ Gottes waren, sind auch die Ministranten Freundinnen und Freunde Gottes. Durch ihren Dienst an den Menschen setzen sie sich für das Apostolat ein und tragen das am Altar geteilte Brot hinaus in die Welt“.

 

Die Ministranten sind ein Teil der liturgischen Gemeinde und haben innerhalb dieser Gemeinde einen eigenen Platz in der Nähe des Altares. Dieser wahre liturgische Dienst ist die Chance der Kinder und Jugendlichen, den tätigen Mitvollzug der kirchlichen Liturgie selbst zu erleben. Durch das Verstehen und das Mitvollziehen werden sie befähigt, eine persönliche Gottesbeziehung aufzubauen und die Kirche als lebendige Gemeinschaft einzustufen. Kinder und Jugendliche, die Mitglieder in einer Ministrantengruppe sind, erkennen wozu Sie berufen sind. Ministranten sind also für die Feier der Liturgie und für die pastorale Arbeit der Kirche von besonderer großer Bedeutung und weiterhin wichtig in kirchlichen Handlungsfeldern.