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Staub
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Gesundheitsgefährdung durch Staub Generell unterscheidet man zwischen Grobstaub und Feinstaub. Grobstaub ist sichtbar und fühlbar, er lagert sich auf Häuserfassaden, Terrassen, Gartenmöbeln und Fenstern ab. Feinstaub dagegen besteht aus winzig kleinen, nicht sichtbaren Partikeln. Diese Partikel sind so leicht, dass die Luft sie trägt, und sie sind so fein, dass sie fast alles durchdringen. Zu Millionen schweben sie in jedem Liter Luft, den wir einatmen: winzigste Staubpartikel, zum Teil nur so groß wie Viren oder Bakterien. Und ähnlich wie diese klassischen Krankheitskeime können auch diese eingeatmeten Schwebstäube krank machen. Diese partikelförmige Materie (PM) wird von Umweltmedizinern in verschiedene Größenklassen eingeteilt; damit geht auch eine Unterteilung über die Gefährlichkeit der Stäube einher:
Je kleiner die Staubteilchen sind, desto größer sind die Entfernungen über die sie transportiert werden und desto tiefer dringen sie in die Lungen vor und daraus resultiert ein umso größerer gesundheitlicher Schaden, den sie anrichten können. Generell gilt, dass Feinstaub für Kleinkinder von unter einem Jahr das Atemtodrisiko erhöht, ferner wirkt er sich auf die Entwicklung der Lunge aus, Asthma und Allergien werden verschlimmert. Wesentliche Risiken müssen auch für ältere Personen sowie solchen mit schwerwiegenderen Vorerkrankungen der Atemwege bzw. des Herz-Kreislauf-Systems gesehen werden. An diese Feinstäube können sich aber auch weitere Schadstoffe binden, die dann in dieser neuen Kombination zu noch größeren Schäden führen können. Gehen Feinstäube z. B. eine Verbindung mit Schwermetallen ein, sind sie besonders krebserzeugend. Feinstäube sind in der Abluft von Dieselfahrzeugen und beim Abrieb von Reifen. Sie entstehen beim Rauchen, beim Grillen, beim Heizen und natürlich in der Industrie. Die Industrie, die hier betrachtet wird, trägt natürlich besonders zu einer Gefährdung bei. Beim Betrieb eines Steinbruchs entstehen permanent Feinstäube:
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