Lebenslauf

 

 

         Gerhard Zechmeister, Mag. art. - 

 

         geboren am 6. 4. 1960 in St. Pölten

 

 

 

  • Tubastudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Leopold Kolar (vormals Mitglied der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoni­ker) (1979-1985).

  • Magisterium am Institut für Musikgeschichte bei Prof. Dr. Friedrich C. Heller (1985-1987).
    Diplomarbeit: "Historische, akustische und instrumententechnische Aspekte zur Ver­wendung der Wiener Baßtuba in der Literatur"

  • (Gründungs-)Mitglied des OCULUS-Brass-Quintetts (1981-1988).

  • Initiator für die Weiterentwicklung der "Wiener Konzerttuba" in Zusammenarbeit mit der österreichisch-tschechischen Musikinstrumentenfabrik Musica ( Steyr, Austria).
    Ziel: Vergrößerung des Tonvolumens unter größtmöglicher Beibehaltung des hellen Klanges; Prototyp (1983) wird seither in Serie erzeugt.

  • Jubiläum 150 Jahre Baßtuba: Erstellung einer Studie über "Die Entwicklung der Wie­nerKonzerttuba"(Musica Steyr 1985/86).
    Dazu: Artikel in Brass-Bulletin Nr. 79 / 1991 S. 44-47, Bulle / Schweiz.

  • Absolvierung des Militärdienstes bei der Gardemusik Wien (1988).

  • Erstellung eines Klangkonzeptes (mit technischer Unterstützung des "Wiener Mundstücke"-Experten Karl Breslmair) für die Blechbläser des UNITED PHILHAR­MONIC VIENNA nach Kriterien des "Wiener Klangstils" ("Klangstrang") 1993.
    Dazu Artikel: "UNITED PHILHARMONIC ORCHESTRA" in: Brass-Bulletin Nr. 91 / 1995 S. 86 - 89 Bulle / Schweiz.

  • Tubist des UNITED PHILHARMONIC VIENNA (1994-1997).

  • Artikel: "Vom Bombardon zur Wiener Konzerttuba, - 160 Jahre Wiener Tuba im Dien­ste des Wiener Klangstils und der Wiener Oper". In: Brass Bulletin Nr. 98 / II / 1997 S. 46 - 55 Bulle / Schweiz [Nachdruck in japanischer Zeitschrift "PIPERS", November 1997, S. 86 - 90].

  • Forschungsprojekt: (Nach mehrjähriger Vorbereitung) In Zusammenarbeit mit dem "Wiener Mundstück"-Experten Karl Breslmair, dem Wiener Instrumentenmacher Ernst Ankerls Nachfolger [Inhaber Anton Küstner] und Unterstützung des Forschungs­förderungs-Fonds für die gewerbliche Wirtschaft: "Weiterentwicklung der traditio­nellen sechsventiligen Wiener Kontrabaßposaune samt dazugehörigen Mundstücken, sowie Entwicklung von Wiener Klangstil gemäßen Tubamundstücken mit möglichst voluminösem, hellem und direktem Ton" (Wien 1997 - 1998).
    Mundstückforschungsergebnisse sind auch in mein Tubaansatzaufbauprogramm (1998) eingeflossen.
    Nachdem unsere neue Wiener Kontrabaßposaune ihre Feuertaufe mit großem Erfolg in der Grazer Oper bestanden hatte, wurde 2001 ein Instrument von dieser angekauft. Auch der Prototyp von 1998 hat seither in verschiedenen Orchestern (Wiener Staats­oper, Brucknerorchester Linz, Münchener Philharmoniker, Bayerische Staatsoper, Wiener Volksoper) positives Aufsehen erregt.

  • Artikel: "Die Stellung der (Contra-) Baßposaune im Wiener Klangstil". 1. Teil in: Brass Bulletin Nr. 102 / II / 1998; 2. Teil in: Brass Bulletin Nr. 103 / III / 1998 [Nachdruck in japanischer Zeitschrift PIPERS 1. Teil in PIPERS Nr. 207 / November 1998; 2. Teil in PIPERS Nr. 209 / Jänner 1999].

  • Publikation: "Concerttuba. Systematisches Ansatzaufbau-, Trainings - und Kontrollprogramm für die sechsventilige Wiener Tuba / Wiener Kontrabaßposaune" (Deutsch / Englisch; Mu­sikverlag Doblinger, Wien 1998).
    Bestellung: www.music2print.at

  • Dazu: Heinz Fadles, Rezension in: "DAS ORCHESTER", 10 / 1999, Mainz BRD.

  • SONORITY BRASS INTENSITY PROJECT VIENNA (Klangverdichtungsprojekt)
    Recorded at Yamaha Studio Vienna by Gustav Wirtl (July 8/9 and September 9,2000).
    Mastered by Horst Pfaffelmayer.

  • Uraufführung meiner FANFARE (mit lyrischem Mittelteil) durch die Blechbläser der Grazer Oper unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan (Grazer Schauspiel­haus 10. Februar 2003).

  • VIENNESE SOUND PACKAGE dedicated to the Vienna Philharmonic Woodwinds, Brass, Drums, Strings and the Timbre of Ildiko Raimondi (2004).

  • VIENNESE SOUND: 3 Orchestral Songs for Solo Soprano and Strings dedicated to KS Ildiko Raimondi (2005).

  • Buchbeitrag: "Wagners Tristan-Schalmei in Vergangenheit und Gegenwart. Wien, Salzburg, München, Berlin, Hamburg, Bayreuth" in: Michael Jahn (Hg.), Von Martha (1847) bis Daphne (1940). Schriften zur Wiener Operngeschichte 1 (Veröffentlichungen des RISM-Österreich) Wien, 2005. S. 173-179.

     

    • Publication: Viennese Brass Method (in japanese language) "More breathe, first viennese brass playing" (Tokyo 2010).
    • Professor für Wiener Tuba oder Baßtuba, und Contrabaßtuba, nach Kriterien des Wiener Klangstils, am NEUEN Richard Wagner-Konservatorium Wien (seit 2013) www.richard-wagner-konservatorium.at
    • Wiener Klangstilberatung (Blech) bei der Anton Bruckner Urtext Gesamtausgabe (seit 2013).
    • Erforschung der "ENTWICKLUNG DER (GESAMTEN) BLECHBLÄSER IM WIENER KLANGSTIL" (letzten 300 Jahre), sowie der "KLANGLICHEN UND STI­LISTISCHEN GESETZMÄSSIGKEITEN DER WIENER BLECHBLÄSERTRADI­TION" (Grundlagenforschung, seit 1980). 


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