Lieder
von
dunklen Zeiten
 

Mohn

 

Es singt: Jurij Antonow



Stille liegt auf den Fedjuninsker Höh'n,
am Malachowhügel weht ein Traum.
Dieser Krieg, als wäre nie er geschehen,
ist begraben hier in Zeit und Raum.
Und auch wenn in 30 Jahren das Meer
30 mal sein Wasser neu erfand,
und du dann den Schritt wagst  über die Schwelle,
nie vergisst, was mit dem Mohn dich verband.

Roter Mohn, du blutroter Mohn,
Andenken bitterer Zeit.
Träumt ihr noch von den Attacken,
träumt ihr noch von den Attacken,
ihr, die ihr dort geblieben seid?

Roter Mohn, du blutroter Mohn,
Andenken bitterer Zeit.
Träumt ihr noch von den Attacken,
'träumt ihr noch von den Attacken,
ihr, die ihr dort geblieben seid?

Auf dem Berg Sapun die Pappeln blüh'n,
über'm Berg Sapun Kraniche zieh'n.
An den Feldern entlang weit und breit
blüht der Mohn, das Gewissen der Zeit.
Auch wenn du dich fragst: Was ist schon dabei?
30 Jahre schon im Gras blüht der Mohn.
Ach wie gern möcht'' ich fallen hinein
in das Gras und den blutroten Mohn!

Roter Mohn, du blutroter Mohn,
Andenken bitterer Zeit,
Träumt ihr noch von den Attacken
träumt ihr noch von den Attacken,
ihr, die ihr dort geblieben  seid?

Roter Mohn, du blutroter Mohn,
Andenken bitterer Zeit.
Träumt ihr noch von den Attacken,
träumt ihr noch von den Attacken,
ihr, die ihr dort geblieben seid?

Stille liegt auf den Fedjuninsker Höh'n,
am Malachowhügel weht ein Traum.
Dieser Krieg, als wäre nie er geschehen,
ist bergraben hier in Zeit und Raum...



Text: G. Pozshenyan
Melodie: Jurij Antonow

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

Маки

На Федюнинских холмах тишина
над Малаховым курганом сны
Будто не было войны но война
похоронена на дне тишины
И казалось бы всему вышел срок
тридцать лет менялась в море вода
А как выйдешь как шагнешь за порог
и от маков не уйти никуда

Маки маки красные маки
горькая память земли
неужели вам снятся атаки
неужели вам снятся атаки
тех кто с этих холмов не пришли

Маки маки красные маки
горькая память земли
неужели вам снятся атаки
неужели вам снятся атаки
тех кто с этих холмов не пришли

Над Сапун-горой цветут тополя
над Сапун-горой летят журавли
но плывут из края в край по полям
маки маки совесть земли
И казалось бы ну что в том за страсть
Тридцать лет они пылают в траве
Ах как хочется в те травы упасть
в красных маках полежать на земле

Маки маки красные маки
горькая память земли
неужели вам снятся атаки
неужели вам снятся атаки
тех кто с этих холмов не пришли

Маки маки красные маки
горькая память земли
неужели вам снятся атаки
неужели вам снятся атаки
тех кто с этих холмов не пришли.

На Федюнинских холмах тишина,
над Малаховым курганом сны.
Будто не было войны но война
похоронена на дне тишины...



Текст: Г. Поженян
Мелодия: Юрий  Антонов

Es singt:
Leonid Pshenichnyj u. das Alexandrow-Ensemble




Ach, ihr Wege, staub-  und nebelschwer,
durch das Steppengras zieh'n Eis und Tod daher.
Kannst nicht wissen, was sein wird dein Los,
vielleicht wirst du sterben in der Steppe Schoß.

Staub ist unter deinen Stiefeln, in Feldern und Wäldern,
Feuer toben und es pfeifen die Kugeln um dich.

Ach, ihr Wege, staub- und nebelschwer,
Durch das Steppengras zieh'n Eis und Tod daher.
Schüsse fallen, hoch ein Rabe fliegt,
und dein Freund so leblos in der Steppe liegt.

Und der Weg erstreckt sich endlos in Wolken vom Staube,
und es raucht um dich die Erde, die hier ist so fremd.

Ach, ihr Wege, staub- und nebelschwer,
durch das Steppengras zieh'n Eis und Tod daher.
Hinter dunklen Kiefern tagt es schon,
und am Tor die Mutter wartet auf den Sohn.

Über grenzenlose Wege und Steppe und Felder
folgt der Blick geliebter Augen noch immer dir nach.

Ach, ihr Wege, staub- und nebelschwer,
durch das Steppengras zieh'n Eis und Tod daher.
Schnee und Stürme, Freunde, denkt daran:
Diese Wege keiner je vergessen kann.

Text: L. Oshanin
Melodie: A. Nowikov

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm


Эх, дороги
 
Эх, дороги, пыль да туман,
Холода, тревоги, да степной бурьян.
Знать не можешь доли своей,
Может, крылья сложишь посреди степей.

Вьётся пыль под сапогами,степями, полями,
А кругом бушует пламя, да пули свистят.
 
Эх, дороги, пыль да туман,
Холода, тревоги, да степной бурьян.
Выстрел грянет, ворон кружит,
Твой дружок в бурьяне неживой лежит.

А дорога дальше мчится, пылится, клубится,
А кругом земля дымится, чужая земля.
 
Эх, дороги, пыль да туман,
Холода, тревоги, да степной бурьян.
Край сосновый, солнце встаёт,
У крыльца родного мать сыночка ждёт.

И бескрайними путями, степями, полями
Всё глядят вослед за нами родные глаза.
 
Эх, дороги, пыль да туман,
Холода, тревоги, да степной бурьян.
Снег ли ветер, вспомним, друзья,
нам дороги эти позабыть нельзя.
 
Текст; Л. Ошанин
Мелодия: А. Новиков



Schwarzer Rabe

 

Es singt: Maksim Troschin


 
Schwarzer Rabe, schwarzer Rabe,
 warum kreist du über mir?
Noch bin ich nicht deine Beute,
noch gehöre ich nicht dir.

 Warum zeigst du deine Krallen
über meinem Haupte hoch?
Reizt es dich, mich anzufallen?
Schwarzer Rabe, warte noch!

 
Mit dem Tuche, dem geschenkten,
deck ich meine Wunde zu.
Danach werd‘ ich über eines
mit dir reden, ich und du.

 
Flieg herbei in meine Nähe,
sage meinem Mütterchen,
meinem allerliebsten, dass
gefall‘n ich für die Heimat bin.

 
Nimm das Tuch, das blutgetränkte,
trag’s zu meiner Liebsten heim.
Sage ihr, sie wird nun frei sein,
Eine andre sei nun mein,

 
und an einem Busch im Felde
nahm ich eine stille Braut,
und mein scharfer spitzer Säbel
hat uns beide dort getraut.

 
Glühend war der Pfeil, der uns hat
in der Schicksalsschlacht vereint.
Schon seh‘ meinen Tod ich nahen -
schwarzer Rabe, ich bin dein.

Autoren des Textes u. der Melodie:
Unbekannt (Volksweise)

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm
 
 Черный ворон

Черный ворон, черный ворон,
Что ты вьешься надо мной?
Ты добычи не дождешься,
Черный ворон, я не твой!


Что ты когти распускаешь
Над моею головой?
Иль добычу себе чаешь?
Черный ворон, я не твой!


Завяжу смертельну рану
Подаренным мне платком,
А потом с тобой я стану
Говорить все об одном.


Полети в мою сторонку,
Скажи маменьке моей,
Ты скажи моей любезной,
Что за родину я пал.


Отнеси платок кровавый
Милой любушке моей.
Ты скажи - она свободна,
Я женился на другой.


Взял невесту тиху-скромну
В чистом поле под кустом,
Обвенчальна была сваха -
Сабля вострая моя.


Калена стрела венчала
Среди битвы роковой.
 Вижу, смерть моя приходит,
Черный ворон, весь я твой!
 
Авторы текста и мелодии:
Неизвестны (нарoдная песня)



 
























































































































































































































 


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Jewgeni Alexandrowitsch Jewtuschenko
Musik: E. Kolmanovskiy
1962
Dt.Text: Siegfried Siemund

 
...sehr aktuell  in einer Zeit, in der die "bösen Russen"
von  der "moralischsten" Macht der Welt und ihren Verbündeten wieder einmal zur Ordnung gerufen werden sollen.

Angesichts der letzten Jahrzehnte mit all den Kriegen, die nicht von Russland ausgingen, bezeuge ich diesem Land mit meiner Website meinen Respekt und meine Zuneigung.

 

Es singt: Georg Ots


Meinst du, die Russen wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf die Antwort gibt:

 Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?
 
Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?
 
Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?
 
Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät -
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?


Хотят ли русские войны?
Спросите вы у тишины
Над ширью пашен и полей,
И у берёз и тополей.
Спросите вы у тех солдат,
Что под берёзами лежат,
И вам ответят их сыны -
Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

Не только за свою страну
Солдаты гибли в ту войну,
А чтобы люди всей земли
Спокойно ночью спать могли.
Спросите тех, кто воевал,
Кто нас на Эльбе обнимал
(Мы этой памяти верны), -
Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

Да, мы умеем воевать,
Но не хотим, чтобы опять
Солдаты падали в бою
На землю горькую свою.
Спросите вы у матерей,
Спросите у жены моей,
И вы тогда понять должны -
Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

Поймёт и докер, и рыбак,
Поймёт рабочий и батрак,
Поймёт народ любой страны -
Хотят ли русские,
Хотят ли русские,
Хотят ли русские войны!

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Es singt: Alekzandr Malinin

 

Gib Gott

Gib Gott, dass Blinde nicht mehr blind,
die Krummen wieder gerade werden,
ein bisschen Gott auch selbst wir sind,
nur nicht gekreuzigt hier auf Erden.

Gib Gott, dass wir nicht gier'n nach Macht
und niemals wir den Helden spielen,
lass uns das tun, was reich uns macht,
wenn's möglich ist, ohne zu stehlen.

Gib Gott, dass wir stets clever sind,
doch nicht verstrickt mit rüden Banden,
nicht Opfer und nicht Henker sind,
niemandes Herr, nicht Bittsteller vor andern.

Gib Gott, dass Wunden weniger
uns zugefügt in großen Kriegen.
Gib Gott uns neue Länder mehr,
ohne das eig'ne zu besiegen.

Gib Gott, dass niemals dich dein Land
mit Stiefeltritten treibt nach unten.
Gib Gott, dass immer deine Frau
dich liebt, auch wenn du tief gesunken.

Gib Gott, dass Lügnern schweigt der Mund,
wenn Gott sie hör'n im Kinderweinen.
Lass Christus wieder leben und -
lass ihn nicht Mann, lass Frau ihn sein..

Kein Kreuz, ganz kreuzlos tragen wir,
und wie devot wir uns verneigen!
Um nicht den Glauben zu verlier'n,
Gib uns ein bisschen Gott zu eigen.

Gib Gott uns alles, alles, alles,
allen zugleich, dass es gerecht sei,
doch gib von allem, Gott, nur das,
was danach nie jemandes Schand' sei.

Gib Gott! Gib Gott!
Gib Gott! Gib Gott!



Text: Ye.Yevtushenko
Melodie: R. Pauls
Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

 Дай бог

Дай Бог слепцам глаза вернуть
И спины выпрямить горбатым.
Дай Бог быть Богом хоть чуть-чуть,
Но быть нельзя чуть-чуть распятым.

Дай Бог не вляпаться во власть
И не геройствовать подложно,
И быть богатым, но не красть,
Конечно, если так возможно.

Дай Бог быть тертым калачом,
Не сожранным ни чьею шайкой,
Не жертвой быть, не палачом,
Не барином, не попрошайкой.

Дай Бог поменьше рваных ран,
Когда идет большая драка.
Дай Бог побольше разных стран,
Не потеряв своей, однако.

Дай Бог, чтобы твоя страна
Тебя не пнула сапожищем.
Дай Бог, чтобы твоя жена
Тебя любила даже нищим.

Дай Бог лжецам замкнуть уста,
Глас Божий слыша в детском крике.
Дай Бог найти живым Христа,
Пусть не в мужском, так в женском лике.

Не крест, бескрестье мы несем,
А как сгибаемся убого!
Чтоб не разувериться во всем,
Дай Бог, ну, хоть немного Бога.

Дай Бог всего, всего, всего,
И сразу всем, чтоб не обидно.
Дай Бог всего, но лишь того,
За что потом не будет стыдно.

Дай Бог! Дай Бог!
Дай Бог! Дай Бог!


Текст: Е. Евтушенко
Мелодия: Р. Паулс

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Es singt: Mark Berness


Kraniche

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns'rer Erde wurden nie begraben,
und zieh'n als weiße Kraniche dahin.

Noch immer fliegen sie und ihre Stimmen
von oben weit zu uns herunterweh'n,
Kann es nicht sein, dass deshalb wir mitunter,
so traurig schweigend, auf zum Himmel seh'n.

So fliegt und fliegt der Kranichkeil am Himmel,
ermüdet in die Dunkelheit hinein,
In seinen Reih'n seh' ich ein leeres Fleckchen
und denke mir, dies könnt' für mich wohl sein.

Denn eines Tag's schweb' ich im Kranichzuge
und aus dem Blau des Himmels, tief hinab,
ruf' mit dem Vogelschrei ich alle jene,
die unten ich zurückgelassen hab'.

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns'rer Erde wurden nie begraben,
und zieh'n als weiße Kraniche dahin.



Text: Nach einem Gedicht von Rasul Gamzatov
Melodie: Yan Frenkel

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

Журавли

Мне кажется порою, что солдаты
С кровавых не пришедшие полей,
Не в землю нашу полегли когда-то,
А превратились в белых журавлей.

Они до сей поры с времен тех дальних
Летят и подают нам голоса.
Не потому ль так часто и печально
Мы замолкаем глядя в небеса?

Летит, летит по небу клин усталый,
Летит в тумане на исходе дня.
И в том строю есть промежуток малый -
Быть может это место для меня.

Настанет день и с журавлиной стаей
Я поплыву в такой же сизой мгле.
Из-под небес по-птичьи окликая
Всех вас, кого оставил на земле.

Мне кажется порою, что солдаты
С кровавых не пришедшие полей,
Не в землю нашу полегли когда-то,
А превратились в белых журавлей



Текст: по стихотворению Расула Гамзатова
Мелодия: Ян Френкель

 

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Es singt: Mark Berness

Heimat

Womit, sag'mir, fängt für dich Heimat an,
mit der Fibel und darin dem Bild,
den guten Freunden von nebenan,
wo Freundschaft immer noch gilt?
Vielleicht fängt für dich ja die Heimat an
mit dem Lied, das die Mutter uns sang,
und allen Eindrücken tief in uns,
die man niemandem nehmen kann.

Womit, sag' mir, fängt für dich Heimat an,
mit der trauten Bank vor dem Tor,
der Birke, die draußen auf weitem Feld,
sich neigend im Wind, wächst empor?
Vielleicht fängt für dich ja die Heimat an
mit des Stares Frühlingslied,
oder dem Feldweg am Dorfesrand,
von dem man das Ende nicht sieht.

Womit, sag' mir, fängt für dich Heimat an,
mit Licht in den Fenstern noch lang',
mit Vaters alter Budjonowka,
mit dem, was wir fanden im Schrank?
Vielleicht fängt für dich ja die Heimat an
mit dem Stampfen der  Räder des Zugs,
dem Schwur, den in deiner Jugendzeit
für sie im Herzen du trugst.

Womit, sag' mir, fängt für dich Heimat an ...


Text: M. Matussovski
Melodie: V. Bazner

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

Родина

С чего начинается Родина
С картинки в твоем букваре
С хороших и верных товарищей
Живущих в соседнем дворе
А может она начинается
С той песни что пела нам мать
С того что в любых испытаниях
У нас никому не отнять

С чего начинается Родина
С заветной скамьи у ворот
С той самой березки что во поле
Под ветром склоняясь растет
А может она начинается
С весенней запевки скворца
И с этой дороги проселочной
Которой не видно конца

С чего начинается Родина
С окошек горящих вдали
Со старой отцовской буденовки
Что где-то в шкафу мы нашли
А может она начинается
Со стука вагонных колес
И с клятвы которую в юности
Ты ей в своем сердце принес

С чего начинается Родина...


Текст: М. Матусовский
Мелодия: В. Базнер

 

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Es singt: Renat Ibragimov

Braunes Mädchen

Sommer war's, im Morgengrauen
sah im Nachbargarten ich:
Braunes Mädchen aus Moldawien
pflückte reife Trauben sich.
Ich erröte, ich erblasse,
würde gerne sagen ihr:
"Lass uns geh'n zum Fluss, will
Eulen fliegen seh'n mit dir."

Ahornbaum, so kraus dein Blatt, so grün und fein,
weshalb muss ich so verliebt und schüchtern sein?
Grüner Ahorn, du krauser Ahorn,
so krauser Ahorn und fein!

Braunes Mädchen aus Moldawien
gab dem Burschen zu versteh'n:
Eine Partisaneneinheit
von Moldawiern wird entsteh'n.
Heute noch geh'n Partisanen
von zu Hause fort gar bald:
Find' auch du den Weg
zu uns Partisanen tief im Wald.

Ahornbbaum, so kraus dein Blatt, so grün und fein,
unter'm Ahorn, da wird unser Abschied sein.
Grüner Ahorn, du krauser Ahorn,
so krauser Ahorn und fein!

Braunes Mädchen aus Moldawien
in den Wald zurück dann lief,
ich im Herzen tief gekränkt war,
weil sie mich nicht zu sich rief.
Braunes Mädchen aus Moldawien
war mir nachts im Traum noch nah,
bis ich mein braunes Mädchen
in der Einheit wieder sah.

Ahornbaum, so kraus dein Blatt, so grün und fein,
Grüß' dich, Bursche, nun sollst du mein Liebster sein.
Grüner Ahorn, du krauser Ahorn,
so krauser Ahorn und fein!


Text: Ya Shwedov
Melodie: A. Novikov

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

Смуглянка

Как-то летом на рассвете
заглянул в соседний сад.
Там смуглянка-молдаванка
собирает виноград.
Я краснею, я бледнею,
захотелось вдруг сказать:
"Станем над рекою
зорьки летние встречать!"

Раскудрявый клен зеленый, лист резнойю.
Я влюбленный и смущенный пред тобой.
Клен зеленый, да клен кудрявый,
да раскудрявый резной.

А смуглянка-молдаванка
отвечала парню так:
"Партизанский молдаванский
собираем мы отряд.
Нынче рано партизаны
дом покинули родной.
Ждет меня дорога
кпартизанам в лес густой.

Раскудрявый клен зеленый, лист резной.
Здесь у клена мы расстанемся с тобой.
Клен зеленый, да клен кудрявый,
да раскудрявый резной.

И смуглянка-молдаванка
по тропинке в лес ушла.
В том обиду я увидел,
что с собой не позвала.
О смуглянке-молдаванке
часто думал по ночам.
Вновь свою смуглянку
я в отряде повстречал.

Раскудрявый клен зеленый, лист резной.
Здравствуй, парень, мой хороший,
мой родной.
Клен зеленый, да клен кудрявый,
да раскудрявый резной!


Текст: Я. Шведов
Мелодия:А.Новиков

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Es singt: Wladimir Wyssozkij

 
Er kam nicht zurück aus dem Kampf

Warum ist alles neu, und doch alles wie sonst,
dieser Himmel, der wieder so blau ist.
auch der Wald ist der gleiche, das Wasser, die Luft,
doch er aus dem Kampf nicht zurück ist.
auch der Wald ist der gleiche, das Wasser, die Luft,
doch er aus dem Kampf nicht zurück ist.

 Noch kann ich nicht versteh‘n, wer hatte nun Recht,
wenn der Streit uns beiden den Schlaf nahm,
und dass er mir fehlen wird, weiß ich erst heut',
seit er aus dem Kampf nicht zurückkam.
Und dass er mir fehlen wird, weiß ich erst heut',
seit er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Wo er reden sollt‘, schwieg er und sang nicht im Takt,
unterbrach, wenn einer das Wort nahm,  
hat den Schlaf mir geraubt, stand viel zu früh auf,
bis er aus dem Kampf  nicht zurückkam.
Hat den Schlaf mir geraubt, stand viel zu früh auf,
bis er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Dass es leer jetzt hier ist, davon rede ich nicht,
ich weiß noch, als ich ihn zum Freund nahm…
als hätte der Wind unser Feuer gelöscht,
als er aus dem Kampf nicht zurückkam.
als hätte der Wind unser Feuer gelöscht,
als er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Wie aus langer Verbannung der Frühling brach an,
ich rief nach ihm, wie ich’s gewohnt war:
„Was zu rauchen lass hier“, doch still blieb es dann,
weil er aus dem Kampf nicht zurückkam.
„Was zu rauchen lass hier“, doch still blieb es dann,
weil er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Unsere Toten im Leid lassen uns nicht allein,
sind gefallen für uns’re Träume,
Der Himmel taucht ein in Wasser und Wald,
und blau erstrahlen die Bäume.
Der Himmel taucht ein in Wasser und Wald,
und blau erstrahlen die Bäume.
 

 Platz gäb’s für uns zwei in der Erde genug,
wenn für jeden von uns seine Zeit kam,
in der jeder allein sein wird. Jetzt scheint es mir,
dass ich aus dem Kampf nicht zurückkam.
in der jeder allein sein wird. Jetzt scheint es mir,
dass ich aus dem Kampf nicht zurückkam.



Text: Wladimir Wyssozkij
Melodie: Wladimir Wyssozkij

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

 

Он не вернулся из боя

Почему все не так, вроде все как всегда
То же небо опять голубое,
тот же лес, Тот же воздух и та же вода
Только он не вернулся из боя
Тот же лес, тот же воздух и та же вода
Только он не вернулся из боя.

Мне теперь не понять кто же прав был из нас
В наших спорах без сна и покоя
Мне не стало хватать его только сейчас
Когда он не вернулся из боя
Мне не стало хватать его только сейчас
Когда он не вернулся из боя.

Он молчал невпопад и не в такт подпевал
Он всегда говорил про другое
Он мне спать не давал, он с восходом вставал,
а вчера не вернулся из боя.
Он мне спать не давал, он с восходом вставал,
а вчера не вернулся из боя.

То, что пусто теперь не про то разговор.
Вдруг заметил я, нас было двое.
Для меня будто ветром задуло костер,
когда он не вернулся из боя.
Для меня будто ветром задуло костер,
когда он не вернулся из боя.

Нынче вырвалась словно из плена весна.
По ошибке окликнул его я:
"Друг, оставь покурить", а в ответ тишина.
Он вчера не вернулся из боя.
"Друг, оставь покурить", а в ответ тишина.
Он вчера не вернулся из боя.

Наши мёртвые нас не оставят в беде,
наши павшие как часовые...
Отражается небо в лесу, как в воде,
и деревья стоят голубые.
Отражается небо в лесу, как в воде,
и деревья стоят голубые.

Нам и места в землянке хватало вполне,
нам и время текло - для обоих...
Все теперь, одному, только кажется мне:
Это я не вернулся из боя.
Все теперь, одному, только кажется мне:
Это я не вернулся из боя.


Текст: Владимир Высоцкий
Мелодия: Владимир Высоцкий

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Es singt: Mark Berness

Dunkle Nacht


Finstere Nacht, nur dasPfeifen der Kugeln um mich,
durch dieRohre saust heulend der Wind, traurig leuchten
die Sterne.
In dunkler Nacht weiß ich, du,  meine Liebste, schläfst nicht,
und am Kinderbett schweigend dir wischst von der Wange
die Tränen.
Ich lieb so sehr deiner Augen so zärtlichen Blick,
mit meinen Lippen möchte‘ ich sie so gern
berühren.
Finstere Nacht, ach, Geliebte, ist unser Geschick,
durch die Steppe, gefahrvoll und schwarz, kann mich nichts
zu dir führen.


Ich glaube fest, meine teuerste Freundin, an dich,
deshalb hat mich in finsterer Nacht jede Kugel
verschont.
Bin ohne Furcht und ganz ruhig im tödlichen Kampf,
denn ich weiß , dass dein Warten uns zwei eines Tages
belohnt.
Leicht ist der Tod, oft schon sind wir begegnet ihm hier,
Hoch über mir kann ich jetzt im Moment ihn
sehen.
Schlaflos und still du am Kinderbett wartest auf mich,
deshalb weiß ich, dass niemals mir wird etwas Schlimmes
geschehen.

Text: W. Agatov
Melodie: N. Bogoslawskij

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm
Темная ночь

Темная ночь только пули свистят по степи,
Только ветер гудит в проводах, тускло звезды
мерцают.
В темную ночь ты любимая знаю не спишь,
И у детской кроватки тайком ты слезу
утираешь.
Как я люблю глубину твоих ласковых глаз,
Как я хочу к ним прижаться сейчас
губами.
Темная ночь разделяет любимая нас,
И тревожная черная степь пролегла между
нами

Верю в тебя в дорогую подругу мою.
Эта вера от пули меня темной ночью
хранила.
Радостно мне, я спокоен в смертельном бою
Знаю встретишь с любовью меня что б со мной ни
случилось.
Смерть не страшна, с ней не раз мы встречались в степи.
Вот и теперь надо мною она
кружится.
Ты меня ждешь и у детской кроватки не спишь
И поэтому знаю со мной ничего не
случится.

Текст: В. Агатов
Мелодия: Н. Богославский

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Es singen:: Brüder Miscszuk

Euer Wohlgeboren

Euer Wohlgeboren,
gnädige Frau Trennung,
lange schon sind wir ein Paar,
was für ein Fügung!
Briefchen ist im Umschlag,
heul' nicht, halt' dich zurück!
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.
Briefchen ist im Umschlag,
heul' nicht, halt' dich zurück!
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.

Euer Wohlgeboren,
Gnädige Frau Ferne,
heiß hast du umarmet mich,
doch sahst du mich nie gerne.
Mich an dich zu binden,
halt dich ja zurück.
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.
Mich an dich zu binden,
halt dich ja zurück.
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.

Euer Wohlgeboren,
gnäd'ge Frau Gelingen,
wem kannst du das Gute,
wem das Schlechte bringen?
Neun Gramm hinein ins Herze...
stopp, halt dich zurück!
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.
Neun Gramm hinein ins Herze...
Stopp, halt dich zurück!
Habe nicht im Sterben,
doch in der Liebe Glück.

Euer Wohlgeboren,
gnädige Frau Siegen
Ich hoff', ich werd' mein Liedchen
nochmal zu Ende kriegen.
Hört endlich auf, ihr Teufel,
mit Blutrache zu droh'n.
Glück hab' ich nicht im Sterben,
doch in der Liebe schon.
Hört endlich auf, ihr Teufel,
mit Blutrache zu drohn!
Glück hab' ich nicht im Sterben,
doch in der Liebe schon.


Text: B. Okudzhava
Melodie: Y. Shvartc

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

Ваше Благородие

Ваше благородие,
Госпожа разлука,
Мы с тобой родня давно -
Вот какая штука.
Письмецо в конверте
Погоди, не рви,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.
Письмецо в конверте
Погоди, не рви,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.

Ваше благородие,
Госпожа чужбина,
Жарко обнимала ты,
Да только не любила.
В ласковые сети
Постой, не зови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.
В ласковые сети
Постой, не зови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.

Ваше благородие,
Госпожа удача,
Для кого ты добрая,
А кому иначе.
Девять граммов в сердце
Постой, не зови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.
Девять граммов в сердце
Постой, не зови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.

Ва
ше благородие,
Госпожа победа,
Значит, моя песенка
До конца не спета.
Перестаньте, черти,
Клясться на крови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.
Перестаньте, черти,
Клясться на крови,
Не везёт мне в смерти,
Повезёт в любви.

текст: Б окуджава
Мелодия: И. Шварц

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Es singt: Dmitrij Khvorostovskij

Irgendwo so fern

Ich wünsch nur für ein Weilchen mir:
Traurigkeit, gehe fort von mir.
Mit der Wolke, der blauen dort,
fliege weit zu mir nach Hause,
fort von hier zu mir nach Hause.

Zeig' von fern dich, mein Ufer du,
als ein Rändchen, als Linie nur,
Ufer, mein sanftes Ufer du,
ach könnt' zu dir ich, liebes Ufer,
hinüberschwimmen und dort sein irgendwann.

Irgendwo so fern, irgendwo so fern
fällt Sonnenregen herab,
und direkt am Fluss in dem Gärtchen dort,
im Baum die Kirschen, sie hängen reif und schwer.
Irgendwo so fern, ganz tief in mir drin,
fühl' ich die Kindheit so warm,
doch ist die Erinn'rung bedeckt
von unendlichem Schnee.

Schwermut du, mache trunken mich, aber lasse am Leben mich.
Wieder, als wär's zum letzten Mal, richt' ich den Blick hinauf zum Himmel,
als sucht' ich dort eine Antwort ...

Ich wünsch nur für ein Weilchen mir:
Traurigkeit, gehe fort von mir:
Mit der Wolke, der blauen dort,
fliege weit zu mir nach Hause,
fort von hier zu mir nach Hause.



Text: R. Rozhdestvenskij
Melodie: M. Tariverdiyev

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

Где-то далеко

Я прошу, хоть, не надолго,
Грусть моя, ты покинь меня.
Облаком, сизым облаком
Ты полети к родному дому,
Отсюда к родному дому.

Берег мой, покажись вдали
Краешком, тонкой линией.
Берег мой, берег ласковый,
Ах, до тебя, родной, доплыть бы,
Доплыть бы, хотя б когда-нибудь.

Где-то далеко, где-то далеко
Идут грибные дожди.
Прямо у реки в маленьком саду
Созрели вишни, наклонясь до земли.
Где-то далеко в памяти моей
Сейчас, как в детстве, тепло —
Хоть, память укрыта
Такими большими снегами.

Ты, гроза, напои меня
Допьяна, да не до смерти.
Вот опять, как в последний раз,
Я всё гляжу куда-то в небо,
Как будто ищу ответа.

Я прошу, хоть, не надолго,
Грусть моя, ты покинь меня.
Облаком, сизым облаком
Ты полети к родному дому,
Отсюда к родному дому.


Слова Р. Рождественского
музыка М. Таривердиева


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Die Texte der russischen Lieder auf dieser und der folgenden Seite wurden von mir, der Autorin der Website "Sonnenregen", ins Deutsche überstzt, was nicht ausschließen soll, dass es zu dem einen oder anderen russischen Liedtext bereits deutsche Übersetzungen gibt.
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