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07.10.07/Bericht zur Demonstration in Pasewalk! Naziaufmarsch stoppen!

Am 06.10.07 fand eine NPD Demonstration unter dem Motto: „Linke Chaoten entgegentreten- staatliche Förderung stoppen- den Speicher Pasewalk schließen“ statt. Eine kleine Menge von ca. 200 Neonazis kamen in Pasewalk zu dieser Demonstration zusammen.

Sitzblockaden und andere Aktionen, der Gegendemonstranten, wurden gewaltsam von der Polizei beendet. Da einige Polizisten Wege verraten hatten, konnten doch noch sehr viele Gegendemonstranten an die NPD Demonstration heran kommen. Weil es unter anderem gegen den Speicher Pasewalk ging, kamen am Ende ca. 400 NPD- Gegner zusammen (Antifa, politische Organisationen, Bürger, Vereine, Verbände, Speicher Szene), die der Demonstration und der Kundgebung mit Sprechchören Pfeifen etc. entgegen wirkten. Ein Polizeiaufgebot von ca. 800 Polizisten, 4 Wasserwerfern und Räumpanzern kam zusammen, um die Faschisten zu schützen, was aber nicht gelang, da es viel zu viele Wege und Verräter in eigenen Reihen gab. Viele unbegründete Festnahmen kamen seitens der Gegendemonstranten zusammen. Das gewaltsame Vorgehen der Polizei war unerhört und ist zu kretisieren.

Bei den Reden, die Andrejewski und Tino Müller hielten, ging es zum größten Teil darum, dass der Speicher als „Ausgangsort von Zerstörungswut und Gewalt“gilt. Der Speicher ist ein alternatives linkes Jugendzentrum und gehört zu den wenigen, die es in MV gibt. Die Neonazis lenken aber nur von sich selber ab, da sie mit ihren Schlägertrupps, besonders in der gegend von Pasewalk, Angst und schrecken verbreiten. Die NPD mobilisierte aus ganz Deutschland und die ca. 200 Nazis, die am Ende zusammen kamen, setzten sich aus Autonomen Nationalisten, NPD & JN Mitgliedern, Heimatbund Pommern, HDJ (Heimattreue Deutsche Jungend), frei Kräfte und andere Mitläufern zusammen. Der Aufmarsch ähnelte einem NSDAP oder HJ Aufmarsch, da 6-8 Trommler den Gleichschritt trommelten, obwohl es verboten wurde und ob die anderen Auflagen eingehalten wurden ist auch sehr fragwürdig!

Auflagen an die sich die NPD halten sollte:

Das Rufen von Parolen mit der Wortfolge "Hier marschiert der Nationale Widerstand", auch in jeglicher abgewandelter Form - wie es spaziert/es flaniert und dgl., ist in jeglicher verknüpfender Erscheinungsform untersagt.

Die Versammlungsteilnehmer dürfen keine erkennbaren Embleme oder Tätowierungen und dgl. tragen, die "Hasse" ausdrücken. Untersagt ist das Zeigen von Tätowierungen und das Tragen von Bekleidungsstücken mit Aufschriften, aus denen sich durch teilweises Überdecken oder Sichtbarmachen die Buchstaben- bzw. Zahlenfolgen "ACAB", "B&H", "C18", "FG", "JdF", "NGK", "NS", "NSD", "NSDA", "NSDAP", "Rahowa", "", "WOTAN", "ZOG", "4/20", "4:20", "420", "14", "18", "28", "81", "84", "88", "146", "192", "1347", "1488", "19/8", "1919" oder die Abkürzungen bzw. erkennbare Abkürzungsteile weiterer verbotener Parteien, Organisationen oder Gruppierungen ergeben kann.

Anders gesagt, sollten lieber alle Teilnehmer in unbedruckter Kleidung erscheinen, da ein scheinbar betriebsblinder Verbotswahn eingetreten ist.

Auch das Tragen von Uniformen, Uniformteilen oder gleichartigen Kleidungsstücken als Ausdruck gemeinsamer politischer Gesinnung ist untersagt. Hierzu zählen insbesondere dunkle Springerstiefel einschließlich Schuhe mit Stahlkappen, Bomberjacken (z. B. schwarz, blau, braun, militärgrün), militärische Kopfbedeckungen sowie Kleidung, die erkennbar Bezüge zu Uniformen faschistischer und nationalsozialistischer Verbände (z.B. SS, SA, HJ) hat; u. a. kahkifarbene oder braune Hemden mit schmaler Krawatte, Koppel mit oder ohne Schulterriemen, Schaftstiefel, Stiefelhose.

Untersagt ist das gemeinsame Tragen solcher ziviler Kleidungsstück, die im Wesentlichen einheitlich aussehen und erkennbare Bezüge zu uniformer Bekleidung historisch bekannter militanter Gruppen aufweisen.

Das geschlossene Marschieren insbesondere in Blöcken, Zügen oder Reihen ist untersagt.

Die Fahnenträger sowie Träger der Transparente bzw. Trageschilder müssen sich über die gesamte Länge des Aufzuges verteilen.

Für den Einsatz der mitgeführten Trommeln ist das Schlagen des Marschtaktes untersagt.

Weiterhin ist die Anzahl der mitgeführten Fahnen und Transparente beschränkt worden, was vor Ort geregelt wird.

Bei dieser Demonstration hat man auch gesehen, dass es in Pasewalk eine große antifaschistische Szene gibt und das die Bürger solidarisch gegen Nazis auf die Straße gehen, trotz des Wahlerfolges 2006 der NPD (20% allein in Ostpasewalk, wo auch die NPD Kundgebung war). Die Szene des Speicher Pasewalk hat allein mit ca. 200 Leuten gegen den NPD Aufmarsch entgegen gewirkt, was sehr bemerkenswert war.

Der Speicher Pasewalk bleibt! Der braunen Brut keinen Rückhalt geben! Nazis entgegentreten!

 


 

 

05.10.07/NPD-Aufmarsch in Pasewalk

Die NPD hat für Samstag, den 6.10., einen Aufmarsch in Pasewalk angekündigt. Unter dem Titel "Linken Chaoten entgegentreten" will die NPD gegen den Speicher marschieren. Der Speicher ist einer der wenigen links-alternativen Anlaufpunkte der Region Uecker-Randow und somit Zielobjekt der extremen Rechten.
Für GegenaktivistInnen wird die Anreise mit dem Auto empfohlen.

 

Der vollständige Titel lautet "Linken Chaoten entgegentreten – Staatliche Förderungen stoppen – Den Speicher in Pasewalk schließen!". Die NPD und Anmelder Tino Müller wollen in ihrem Aufruf den Speicher in Verbindung mit vermeintlichen Straftaten in Verbindung bringen, welcher zudem vom Staat finanziert werde. Beides wurde bereits vom Bürgermeister der Stadt Rainer Dambach (parteilos) im Nordkurier widerlegt. In dem NPD-Pamphlet versteigen sich die Verfasser zu der Feststellung, dass die "Stadt zu einer Hochburg von linken Krawallmachern" geworden sei, der Speicher ein "beliebeter Rückzugsort der linken Autonomen" wäre. Diese "Erkenntnisse" beruhen wohl darauf, dass es der rechtsextremen Szene seit Jahren nicht gelingt, in der größten Stadt des Uecker-Randow-Kreises öffentlich Fuss zu fassen.

Nach einer Flugblattverteilung wird die NPD bereits am Freitag versuchen, Präsenz mit einem Infotisch zu zeigen. Am Samstag sammeln sich die braunen Gesellen dann ab 12 Uhr am Bahnhof und wollen ab 13.00 Uhr durch die Stadt ziehen. Das werden sie nicht ohne andere Besucher machen können. GegenaktivistInnen von ausserhalb wird dafür die Anreise mit dem Auto empfohlen.

Quelle: Solid-mv.de

weitere Infos kriegt ihr unter:
Antifa Offensive Neubrandenburg
Links-Lang


 

 

05.10.07/Stinkt Andrejewski (NPD) nun? Ratjen (FDP) weiß es!

Nach den weniger grandiosen Einfall von Ratjen (FDP), Schwule, Demokraten und anders denkende sollen auch die Nazimarke "Thor-Steinar" tragen, um sie einzubürgern und um den Nazis nicht die Marke zu überlassen. Jetzt folgte eine Anzeige gegen ihn. Nicht wegen seinem weniger grandiosen Einfall, sondern weil er den NPD Landtagsabgeordneten Andrejewski in einem Interview mit der Wochenzeitung „jungle World“, als nicht so gut riechend bezeichnete. Ratjen ist wohl ein Opfer des Rechtsstreit suchenden Andrejewski. Dem FDP Abgeordneten wird Verdacht auf Verleumdender Beleidigung vorgeworfen.

 

 

 

In dem Interview mit der „Jungle World“ sagte er:

 

Wir sitzen ja im Landtag neben denen. Der Herr Andrejewksi zum Beispiel stinkt, weil er sich nicht wäscht. Ich wollte ihm schon mal ein Stück Kernseife schenken mit der Bemerkung: »Ich dachte, ein deutscher Mann wäscht sich.« Ich habe ein Problem mit Leuten, die so einen moralinsauren Umgang mit dem Phänomen haben. Das brauchen diese Rechten doch, um sich abzugrenzen.

 

 

Wir verstehen garnicht, was sich der NPD Abgeordnete Andrejewski so aufregt, da er vielleicht wirklich (mal) unangenehm gerochen hatte und das andere Landtagsabgeordnete dies mitbekamen.

 

 

Andrejewski (NPD)

Braun stinkt! Spühlt den Mist aus Deutschland raus!

 

Das ganze Interview Hier, was er der Zeitung „Jungle World“ berichtete.

 

 


04.10.07/ Bunter Protest gegen Naziladen "Sonnenbanner" in Stralsund!

 

Einfach nur lächerlich! Nazis verbreiten Angst bei Kindern und Erwachsenen

 

Naziladen "Sonnebanner" ist auf dem Bild zu sehen. Jetzt ist aber kein Glas mehr im Fenster, da schon 2 mal die Scheiben eingeschlagen wurden.

Heute fand die 1. Offizielle Aktion gegen den Naziladen "Sonnenbanner" statt. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus rief Firmen, Vereine etc. auf mit bei diesem Bazar mit zumachen. Der Bazar lief unter den Namen "Bunter Bazar gegen braune Flecken" und war mit einer positiven Bilanz beendet worden. Die Bioinsel, SIC, Kreis Diakonisches Werk Stralsund, [´Solid] usw. unterstützen diese Aktion mit Ausrüstung und jede Menge Obst und Gemüse. Der Bazar ähnelte den Ideen der Apfelfront, da das Bündnis Äpfel und Flyer in der Straße verteielten und so Anwohner und andere Stralsunder über die Läden und Marken der Rechten aufklärten. In dem Flyer, den man hier auch zum Download bekommt, steht auch sehr interessantes über die rechte Szene und die Naziläden in Stralsund. Wer mehr Infos zu diesem Thema wollte, konnte sich gleich noch ein paar Broschüren mitnehmen! Das Tauschen von Gegenständen etc. gehört natürlich zu einem Bazar dazu und so haben einige Stralsunder sich mit Obst und anderen Dingen hingestellt und sie zum Tausch angeboten. Über 90 Menschen wurden an diesem Vormittag aufgeklärt zum Thema: Naziläden in Stralsund, insbesondere der "Sonnenbanner", und Klamottenmarken der rechten Szene. Nazis haben an diesem Tag auch eine große Rolle gespielt, da sie Angst bei den Menschen verbreiteten, in dem ca. 20 Nazis vor dem Laden standen. Der Besitzer des Ladens stand kampfbereit, mit Hund an der Seite, vor dem Laden. Zu Zwischenfällen kam es aber nicht, da die Polizei mit Spezial Einsatzkräften (an die 60 Leuten) die Veranstaltung, die neben den Naziladen "Sonnenbanner" stattfand, beschützte.

 

Es ist lächerlich gewesen, dass Nazis bei so einer Aktion , wo auch Kinder im Spiel waren, Angst verbreiteten und kampbereit da standen. Das "braune Pack" hat viel zu viel Zufluchtspunkte in Stralsund. Erst der Billiard Pub, dann der "Head Hunter " Nazilden, jetzt der "Sonnenbanner" Naziladen und dazu entseht neben ihn, im gleichen Gebäude in der Triebseer Straße, eine Kneipe, wo sich auch die Rechtsextremisten zurück ziehen werden. Dazu besetzen Faschos noch ein paar Garagen (in allen Stadtteilen), wo ihre Sauforgien auch stattfinden können und danach Nachts, im Sturzbetrunkenen Zustand, Leute Zusammenschlagen und Angst in der Bevölkerung verbreiten.

 

"Es reicht! Wir Stralsunder haben die Schnauze gestrichen voll! Naziläden Dichtmachen! Jetzt und Überall!"


 

 

03.10.07/Rock gegen Rechts Bericht Bilder jetzt online!

Freitag, der 04. Mai: Stralsund "Rock gegen Rechts". Organisiert wurde das Openair von der oertlichen [solid]-Struktur und der Antifa. Hochkaraetige Bands wie "N.O.C.", "Degressive", "Feine Sahne Fischfilet", "Crushing Caspars" und "Zaunpfahl" reisten an, um auch ihren Beitrag gegen Neofaschismus zu leisten.

 

 

Das Openair Rock gegen Rechts Konzert, was unter den Motto: Hol dir deine Straße zurück, verhindere das Faschisten sie übernehmen", stattfand war ein sehr großer Erfolg. Nach Polizeiangaben waren ca. 1000 Besucher auf dem Gelände der Mahnkeschen Wiese. Die Nachricht, das die meisten Besucher aus anderen städten angereist waren stimmt nicht, denn über 2/3 der Besucher kamen aus Stralsund und es waren zunehmend junge Leute. Am Ende kam es zu einer Schlägerei und mehrere kleinere Vorfällen von Rechts gegen die Konzertbesucher. Zwei Konzertbesucher wurden zusammengeschlagen, als sie in der nähe des Naziclub`s "freiheit33" gingen, dies führte dazu das sich ca. 200 Menschen auf dem Weg in Richtung dieses Club`s bewegten, wo sie aber von ca. 50-100 Nazis abgefangen wurden und auf dem Frankendamm mit Baseballschlägern, Schlagringen und Steinen bedroht und angegriffen wurden. Die Polizei hatte mit ca. 60 Polizisten das Konzert geschützt und mit Schlagstockeinsatz und Pfefferspray gegen die Rechten und mit unverständnis gegen die Konzertbesucher, konnte eine größere Schlägerei vermieden werden. Flaschenwürfe aus Autos, der Nazis, gegen Konzertbesucher kamen unter anderem auch vor. Am Neonaziladen "Sonnebanner", von den wir schon mehrmals berichteten, sammelten sich ca. 100 Nazis und gingen in Richtung Innenstadt, wo nochmal ca. 50 dazu kamen. Von der Polizei wurden sie aber immer wieder auseinander getrieben, um eine Störung des Konzert´s gegen Rechts zu vermeiden. Trotzdem kamen einige Nazis am Konzertzaun, wo sie aber schnell wieder vertrieben wurden, da viele Antifaschisten/nen auf dem Gelände sich befanden. Insgesamt war die Veranstaltung aber sehr friedlich. "Mit ausschreitungen war zu rechnen und den sind wir auch schon vorher entgegen getreten..." sagte unserer Pressesprecher von [´Solid] den Medien. Mit Schmierereien, wollten die Nazis "ein Zeichen gegen Links setzen", denn sie hatten eine benachtbarte ehemalige Schule mit "Zecken freie Zone, Dümm Dümer Antifa " ( Dümmer wurde von den Nazis mit einem "m" geschrieben, was wohl nicht für die Intelligenz der Faschos spricht) und anderen Sprüchen und NPD Plakaten zugeschmiert. Mehrere Anzeigen gegen Neonazis gingen an diesen Abend ein. Die Texte der einzelnen Bands, die an diesem Abend spielten waren sehr gegen Rechts gerichtet und gegen das teilweise unzumutbare Vorgehen der Polizei, denn es wurden zum größten Teil Konzertbesucher unberechtigt festgenommen und geknüppelt.

Wir bedanken uns auch hiermit nochmal bei den Sponsoren und Unterstützern, die tatkräftig mit geholfen hatten!

Die Bilder von Rock gegen Rechts gibt es Hier, das Konzert vom September `06 ist auch Dokumentiert.

Quelle: linksjugend Stralsund

Antifaschistische Aktion Greifswald

 



02.10.07/Nazimode reif für den Sondermüll-Container!

Nazis wollen sich neu „eingekleidet“ in Szene setzen:

Nazis verkaufen seit längerem braune Mode und Musik und keiner stoppt sie!

Bereits zwei Neonaziläden eröffneten vor einiger Zeit in Stralsund und werden ohne
Konsequenzen von den Inhabern betrieben. In den letzten Monaten wurden auch über Gewaltexzesse vor den Neonaziläden berichtet. Die Läden, welche die Namen „Sonnenbanner“ (Triebseer Damm- nähe Hauptbahnhof) und „Headhunter“ (Barther Straße 65) tragen, vertreiben beide bekannte Neonazimarken. Thor-Steinar, Alpha Industries, andere Band T-Shirts bspw. von Landser, Schlagringe, Schlagstöcke als auch Musik gehören zu ihrem Sortiment. Paradox finden wir, dass ihre Sinnesrichtung nicht mit ihren Angeboten übereinstimmt. Denn wie alle anderen Billigdiscounter, wird auch ihre Ware im Ausland hergestellt. Wollten sie nicht im Juni gegen Globalisierung demonstrieren, anstatt sie voran zutreiben? Leider fördern Arbeitslosigkeit und soziale Missstände den Konsum dieser Billigwahren. „Denn sie wissen nicht was sie tun/tragen!“

Mehr Infos Hier

 

 


29.09.07/"Wir sind alle 129a"- Demo gegen Überwachungsstaat in Berlin (Bericht)

 

"Wir sind alle 129a" schallte es durch Berlin Mitte. 15.000 Menschen sind am Samstag, den 22.9. auf die Strasse gegangen und zeigten Gesicht gegen Polizeigewalt, Repression und Überwachungswahn. Ein breites Bündnis von Ärztegemeinschaften, über die Linke bis hin zum militanten Spektrum hatte zur Demo "Freiheit statt Angst" aufgerufen.

Pfefferspray- und Knüppeleinsatz zum Trotz, ließ sich der antikapitalistische Block nicht einschüchtern. Hier nun ein Bericht und entsprechende Verweise...

Schon zu Beginn der Demonstration, wurden die TeilnehmerInnen mit dem konfrontiert, weswegen sie auf die Strasse gehen wollten, dem überhand nehmenden Überwachungsstaat und dessen Repressionsorgane. Vor dem Hotel Adlon Zugang am Pariser Platz kam es zu Vorkontrollen. Die AktivistInnen ließen sich jedoch nicht beirren und durchbrachen die Polizeikette mit „Jede Kontrolle ist eine Kontrolle zuviel!“-Rufen.

Nach etwa einer Stunde Verzögerung begann sich der Demozug in Bewegung zu setzten.
Aufgrund der Anfangswirren fand sich der antikapitalistische Block recht weit vorne, direkt hinter den Ärztevereinigungen wieder. Die Demo war geprägt von Redebeiträgen, u.a. zu den Themen RAF-Geschichte und Geschichte der Repression gegen Linke, den Verhaftungen von vermeintlichen Mitgliedern der „militanten gruppe“ (mg), der Vorratsdatenspeicherung und Speicherung von personenbezogenen Daten auf Krankenkassenkarten, die von ['solid] findet ihr unten bei den Links, und Musik, zum Beispiel über die Bassboxen der „Hedonistischen Linken“. Außerdem gab es kreativen Protest, wie das Straßentheater „Tanz den Schäuble", der Clownsarmy, den bildlich dargestellten gläsernen Patienten und Pappkameras die Polizei und Bürger gleichermaßen verfolgten.

An einer etwas abgelegenen Teilstrecke fern von Presse und Öffentlichkeit kam es zum ersten, aus unserer Sicht unbegründeten, Angriff der Polizei auf den antikapitalistischen Block. Ohne Vorwarnung und äußerst aggressiv stürmte ein Trupp der berüchtigten 23. Berliner Hundertschaft in die hauptsächlich schwarz gekleideten Reihen, um angeblich die gegen die Auflagen verstoßenden Seitentranspis einzusammeln, die vier Stunden lang kein Problem darstellten,. Da dies dank der im Block gebildeten Ketten nicht so einfach war, wurde zudem Pfefferspray gegen die DemonstrantInnen eingesetzt. Dass dies auch ins Auge gehen kann und an Körperverletzung grenzt, musste die Polizei selbst erfahren, als sie einen aufgrund von Augenreizungen scheinbar zusammengebrochenen Polizisten wegtragen musste.

In der Folge wurden die AktivistInnen immer wieder von beiden Seiten angegriffen und versucht auseinander zu treiben. Um einen weiteren Spießrutenlauf zu verhindern, erhöhte der Block geschlossen das Tempo und stoppte an einem öffentlicheren Ort. Dort verkündete der Block seine Auflösung als Konsequenz auf die massiven Übergriffe. Die Demonstration als Gesamtbündnis setzte ihre Route aber weiter fort und beendete die Veranstaltung mit der Abschlusskundgebung am Pariser Platz. Im Großen und Ganzen kann die Demo, von den Angriffen abgesehen, als voller Erfolg gewertet werden.

Berichte, Fotos, Pressespiegel, die Radio-Live-Mitschnitte und Interviews findet ihr auf Indymedia

Die Redebeiträge von ['solid] sind hier un hier


Wenn ihr weiter aktiv werden wollt schaut unter:
www.freiheit-statt-angst.de


 

20.09.07/ Rock gegen Rechts warscheinlich am 17.11.07 im Speicher!

Mit 6 Bands, unter dem Motto: "Schöner leben ohne Naziläden", will die LinksJugend [´Solid] wiedermal das 2. mal in diesem Jahr ein zeichen gegen Rassismus, Nazis und besonders Naziläden setzen! Bein einem Solibeitrag von 4 Euro Eintritt erwarten wir wiedermal viele Besucher. Bier Preis ist der Speicherpreis d.h. 2.50Euro Pro Bier! Maschiene, Vicarus, Feine Sahne Fischfilet, Degressive, Dark Acception und Final Agony werden bei diesem Rock gegen Rechts spielen! Ob die Veranstaltung am 17.11.07 im Speicher am Katharinenberg ist, ist die große Frage. Wir werden euch auf den laufenden halten, wenn es was neues gibt!


 

 


19.09.07/Bunter Bazar GEGEN Braune Flecken in Stralsund!

Am 4.10.2007 soll von 9-13Uhr am Triebseerdamm ein bunter Herbst-Bazar für tolleranz und gegen Rassismus stattfinden! Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen!

Mehr Infos Hier

 

 

 

 





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