Rock gegen Rechts- viele Bands, Workshops und andere Dinge werden diesen Tag bereichern!




18.11.07/Soziale Grundversorgung nimmt ab: Nahverkehr Stralsund GmbH (NVS) erhöht wieder mal Fahrpreise!

Eine Frechheit ist es ja, aber warum diese Frechheit stattfindet wissen wir auch nicht. Der NVS hat sich immer noch nicht zu einer Stellungsnahme, zu den Fahrpreis Erhöhungen, bewegt! Wir haben vor einigen Tagen schon von den Fahrpreis Erhöhungen berichtet und wir stehen immer noch dazu, dass die Fahrpreise wieder drastisch gesenkt werden müssen, um die soziale Grundversorgung wieder zu sichern und um die Abgabe der Treibhausgase an die Umwelt zu verringern. Dazu wollen wir auch noch sagen das die Busse dafür auch länger fahren müssen! Ganz vergessen darf man auch nicht den Anruf-Sammeltaxi (AST) Dienst der teurer wird. Die Fahrpreis Erhöhung sieht so aus:

 
 

Fahrkartenart

Tarif

 

 

Einzelfahrkarte

1.70€

Einzelfahrkarte ermäßigt

1.10€

2-Fahrten-Karte

2.90€

2-Fahrten-Karte ermäßigt

2.10€

9-Uhr-Tageskarte

3.50€

8-Fahrten-Karte

9.00€

 

 

Wochenkarte

11.00€

Wochenkarte ermäßigt

8.30€

Monatskarte

32.00€

Monatskarte ermäßigt

24.00€

Halbjahreskarte

160.00€

Halbjahreskarte ermäßigt

120.00€

 

 

AST - Parow

3.00€

AST - Stralsund

3.00€

AST - Stralsund ermäßigt

1.50€


14.11.07/LinksJugend Stralsund toppt NPD Antrag!

Während NPD Blindläufer Dirk Ahrendt mehr Parkplätze und dazu noch mehr Autoverkehr in der Stralsunder Bürgerschaft einfordert. Um damit den unsportlichen Deutschen samt Alkohol und Klimawandel zu fördern, so stellt die Linksjugend ['solid] Stralsund eine wesentlich intelligentere Forderung uns vor. Die Inhaltliche Forderung ist mehr Klimaschutz, saubere Luft und eine Verkehrswende samt sozialer Gerechtigkeit für alle Menschen in Stralsund. Mehr dazu siehe Artikel vom 10.11.07/Preiserhöhungswahn stoppen! 


10.11.07/Preiserhöhungswahn stoppen! Nahverkehr Stralsund baut soziale Grundversorgung ab – Busse müssen länger fahren um die soziale Grundversorgung zu sichern!

In diesem Jahr wurden wieder einmal die Busfahrpreise in Stralsund erhöht und sie werden wahrscheinlich wieder steigen! 2.50 Euro für Hin- und Rückfahrt sind genug und sollten auch wieder gesenkt werden! Wir von [´Solid] – LinksJugend Stralsund wollen das so einfach nicht schlucken, sondern Protest gegen diese Unverschämtheit sichtbar machen. Eine Erhöhung der Buspreise richtet sich gegen die sozial Schwachen in Stralsund, die auf einen billigen öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind und dazu müssen die Busse am Abend mehr fahren!

 

Preiserhöhungen stoppen und Preise senken! Treibhausgase verringern!

 

Wir bekräftigen unsere Forderung an den Nahverkehr Stralsund, diese und weitere geplante Preiserhöhungen zu unterlassen. Die Leid tragenden der ständigen Fahrpreiserhöhungen sind Rentnern, Schülern und sozial Schwächere. Die soziale Grundversorgung wird mit den ständigen Fahrpreisanhebungen abgebaut. Wir glauben, dass der öffentliche Nahverkehr eine städtische Leistung sein sollte, die für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt zugänglich sein sollte. Eine Reduzierung der Preise wäre nicht nur sozial vernünftig, sondern würde es auch mehr Menschen ermöglichen, mit dem Bus zu fahren. Dies würde auch dazuführen, das mehr Bewohner unserer Stadt mit dem Bus fahren und nicht mit Auto. Die Treibhausgase werden so drastisch reduziert, wenn hunderte Autos an einem Tag stehen bleiben.

 

Busse sollten länger fahren! Jeden Tag!

 

Bisher fahren die die letzten Busse gegen 21Uhr ab und dies ist eindeutig zu wenig!
Die soziale Grundversorgung besteht auch darin, dass Busse auch für Menschen die Spätschicht haben bereit stehen! Dies würde auch zu einer Unterbindung der ständig steigenden Treibhausgase führen und mehr Sicherheit für Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen bieten. In der Woche sollte der letzte Stadtbus gegen 22Uhr und am Wochenende und Feiertagen gegen 1Uhr am nächsten Morgen fahren. Die soziale Grundversorgung, Sicherheit und die Unterbindung von Treibhausgasen und so der Gewinn von vielen neuen Kunden währen so gedeckt. Die Anruf-Sammeltaxis (AST) sind eher kompliziert. Man muss 45 Minuten vor den Abholtermin Anrufen, was für Menschen die Spätschicht unter anderem haben eher unpraktisch ist und nicht die soziale Grundversorgung deckt! Nach dem letzen Bus, der nach unserer Meinung gegen 22Uhr in der Woche abfahren sollte, können die AST eingesetzt werden. Am Wochenende sollte der AST- Dienst nicht so stark eingesetzt werden, da die Busse, die dann fahren sollten, ausreichen würden. Aber damit muss auch Sichergestellt werden, dass mindestens die Linien 3, 4, 2, 6, in beiden Richtungen fährt, so dass alle Stadtteile genügend angefahren werden!


10.11.07/Die Lokführer in Deutschland werden am schlechtesten bezahlt in Europa!

Wollen wir alle auf dem letzten Platz landen?

In den 60ern konnte man in Spanien als Urlauber die Waschfrauen am Bach erleben. 2007 verdienen die spanischen Lokomo­tivführer aber inzwischen 63% mehr als die deutschen. Vom Spitzenverdienerland zum Armenhaus Europas? Netto 1.600 oder 1.800 €uro und 2 Kinder, da darf der Partner nicht arbeitslos werden, sonst ist kein Urlaub und Auto mehr drin. Formal müssen die Lokführer 37 Stunden pro Woche arbeiten, aber nach dem von Transnet abgeschlossenen Tarifvertrag sind sie zu Überstunden ohne Ende verdonnert, bis zu 14 Stunden Arbeitszeit am Tag.

Der Reisende oder Pendler kauft aber mit dem Fahrschein von der DB auch die Gewähr, dass er sicher am Zielbahnhof ankommt. Wie aber soll das gehen mit solch ge­stressten Lokomotivführern? Er trägt Ver­antwortung für 500 Fahrgäste und wird mit einem Billiglohn abgespeist. Alle Fahrgäste haben einen Anspruch auf einen ausgeruhten und zufriedenen Lokomotivführer. Das müssen wir als Fahr­gäste verlangen, wofür zahlen wir sonst Fahrgeld, für die „Ankunft ohne Gewähr"?

Dass die Deutsche Bahn AG ordentliche Löhne zahlen könnte, sieht man doch daran, dass sie 2006 ihren 8 Vorständen 62,5% mehr bei Gesamtbezügen von über 20 Millionen € zahlen konnte. Da sind doch die 31% Tariferhö­hungs-Forderung der GDL Zehn mal gerechtfertigt. Und da die Lokführergewerk­schaft in der Tarifgemeinschaft mit der Transnet und DBAG schon 30% ihrer Löhne verloren hatten, fordert die GDL zu Recht einen eigenen Spartentarifvertrag.

Wir als Kunden der DB können uns nur diesen Forderungen anschließen. Außer­dem gefährdet dieses Lohndumping unse­rer aller Löhne.


Spartentarifvertrag für die GDL!

31% mehr für die Lokführer!


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