Praxis Schmidt-Dietrich Landgraf-Karl-Str.1 Kassel
I. Schmidt-Dietrich FA für Allgemeinmedizin, Ernährungs~ Reise~ und Palliativmedizin Tel. 33181
www.schmidt-dietrich.org
Erläuterungen und Sonstiges

 Erklärungen und Informationen:

 


Versorgungsstärkungsgesetz von Herrn Minister Gröhe und E-card

In den Medien wird leider oft sehr einseitig berichtet, ich kann Sie als mündigen Bürger nur auffordern, diese Aussagen sehr kritisch zu hinterfragen.
Meine Erläuterungen  hier resultieren auf dem gesetzlichen Recht auf freie Meinungsäusserung.
Fragen Sie sich bitte, wem z.B. die E-card und die massive Datenerfassung / -sammlung nutzen könnte.. Überlegen Sie bitte was für ein  Millaiardengrab die E-card schon ist - Geld das für die medizinische Versorgung an anderen Ecken fehlt!
Wundern Sie sich nicht, das trotz aller Schönrederei von Politik,MedienGKVen,KVen immer wenige junge Ärzte Praxen übernehmen, um die Bevölkerung zu versorgen und stattdessen Abwandern und wir immer mehr Gastärzte mit Migrationshintergrund bekommen? Aber eine veraltete unsichere TEchnoglogie mit Zwangsvernetzung wird vorangetrieben...
Ich kann Ihnen versichern, in einem Notfall wird kein Notarzt erstmal die ecard einlesen, sondern Vitalfunktionen erhalten, schon gar nicht eine per PIN geschützte ecard auslesen, die online angebunden sein muß ( flächendeckender Netzzugang..?) deren Speicher, sowieso viel zu klein für entsprechende Daten wäre und die Vollständigkeit und Korrektheit der Daten, sowie auch der nicht validen Bestätigung, das Sie auch diese Person sind ist ja auch nicht erfolgt.. Wem nutzt also dies Datensammlung? Wer hat Interesse daran Geld zu verdienen..? Schauen Sie sich mal das amerikansiche Gesundheitswesen an.
Und glauben Sie nicht nach den Datenskandalen der Hackerangriffe, das diese zentralen Datensammungen sicher sind.. Wer an diese persönlichen Daten will, kommt sicher auch dran - das kann nicht unser gemeinsames Interesse am Datenschutz sein!
Wenn jetzt schnelle Facharzttermine durch zentrale Terminservicestellen und ein unbegrenztes Leistungsversprechen von Politik, Krankenkassen geäußert wird, so stellt dieses doch eine bewußte Irreführung dar. Solange im GKV-System nach dem SGB gehandelt werden muß, darf leider eben nicht das, was der Patient  und/oder Arzt als sinnvoll erachtet gemacht werden, so wünschenswert dieses wäre, sondern eben nur nach §12 SGB V: W A N Z = (1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.
Terminservicestellen kosten viel Geld, das wird aus dem Gesamttopf (des eingezahlten Geldes) genommen und fehlt dann zur Versorgung. Nebenbei angemerkt - im letzten Jahr wurde die Notdienstreform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) mit neuer Zentralnummer 116117 für viel Geld durchgeführt und große Callcenter installiert ... Zusammenhänge ..? Und gleichzeitig wird von Überversorgung und (!) dem Zwang von Reduktion von Arztpraxen in sog. überversorgten (>140% von was..?, alles statisch und willkürlich festgelegt) Gebieten gesprochen. Hinzu kommt der Rohrkrepierer TSS- Telefonische-Termin-Service-Stellen - Aufbau der Strukturen, von den KVen betrieben, durch Sie und uns finanziert, um 40 Mio€, Folgekosten um 20 Mio € jährlich, für geringste Inanspruchnahme wird wieder was installiert, was letztlich dem Ziel des konzerngesteuerten, industriellen Gesundheitswesens dient; zum Wohle von Wenigen (IT-Managern und Konzernen) und zum Nachteil vieler, die nur noch über Ambulatorien behandelt werden..
Wenn Ihr Hausarzt die Dringlichkeit für schnelle Facharzttermine sieht, dann wird er sich immer für Sie einsetzen und  selbstverständlich schnelle Facharzttermine oder eine Krankenhauseinweisung machen..!
Wissen Sie das im  o.g. Gesetz vermutlich auch eine Regressierbarkeit bezüglich von Überweisungen, Krankschreibungen (AU) und Krankenhauseinwesiungen vorgesehen ist? Des gleichen besteht schon lange für Medikamente, Heilmittel und Hilfsmittel! Hier sind wir budgetiert.
In Anbetracht einer alternden Gesamtbevölkerung kommt es natürlich zu mehr Krankheiten und Inanspruchnahme und folglich Kosten - das war schon seit Jahrzehnten bekannt - Aber kann man das Gesundheitswesen nur auf pekunärere Weise sehen? Wo bleiben Sie, die Patienten und Menschen bei dieser Betrachtungsweise?
Wohin gehts? Zur  bestimmt letztlich teueren, weil gewinnorientierten Konzernmedizin, d.h. wohnortnahe persönliche  tw. selbstaufopfernde nicht-kostendeckende (laut BGH ja ncioht nötig für Ärzte) Facharztpraxen werden vernichtet und "Poliklinken"  mit entsprechendem NHS-ähnlichen * Verhalten entstehen... (* NHS = National Heath System in England) ... Ein 300 Mrd-Euro-Markt. Mit der Öffnung der Kliniksambulanzen hat es begonnen, diese mäkeln zur Zeit überigens seitens der DKG (Deutsche Krankenhaus Gesellschaft), das man mit 130€/ Patient im Notdienst nicht hinkäme - Info: wir haben zwangsverpflichetet durch KV im ÄBD mit (! vor Steuern) um 13,40€ laut EDV-Programm zu arbeiten; es werden jedem Kollegen von der KV ca. 600-1000€ - Tendenz steigend - pro Quartal für diesen ÄBD abgezogen zu dessen Finanzierung ! D.h. der Sicherstllungsauftrag der KV, um nichts anderes gehts hier  als Daseinsberechtigung fürht zu immer abstruseren Finanzierungsideen und Auswüchsen! Man würde sich ja sonst entbehrlich machen...
Mal sehen was kommt..



  Budgets - wußten Sie es schon?

Als Kassenarzt bestehen  Mengenbegrenzungen in allen Bereichen für die Behandlung von Kassenpatienten.
Als Vertragsarzt dürfen Sie nicht beliebig viele Kassenpatienten behandeln; Nein, ab Überschreiten einer bestimmten Anzahl von Patienten im Quartal (3-monatlich) wird Ihnen die zustehende (einmalige) Behandlungspauschale gekürzt - d.h. jeweils um 25% abgestaffelt; die Kosten und Ausgaben bleiben gleich bzw. steigen ja sogar!  Es gibt idR. keine weiteren Zusätze für Leistungen.
Sie haben bestimmte Medikamentengruppen (mit bestimmten Prozentanteilen) zu bedienen, müssen zu allen Medikamenten Diagnosen als icd hinterlegen, damit keine Einzelregresse kommen; dadurch werden vermehrt DAten generiert, damit Kassen mehr Gelder erhalten.
Man darf nicht über den Gruppendurchschnitt der Fachkollegen hinaus Medikamente, Heil- oder Hilfsmittel verordnen, sonst erfolgen langjährige Prüforgien mit Regresszahlungen - noch nach Jahren - die existenzvernichtenden Ausmaß annehmen können , nur aufgrund fehlerhafter statistischerAuffälligkeiten...! Bis hin zu vororglicher Meldung an Behörden. Ein freier Beruf?
Überlegen Sie mal, wohin Ihre enormen Summen an gesetzlichen Abgaben automatisch monatlich abgebucht gehen - sicherlich bekommen die "Leistungserbringer" davon den geringsten Obulus... Wissen Sie hingegen, um die Ausgaben der GKVen für Verwaltung,Immobilien, Werbung und Personalien?





Palliativmedizin ? Was versteht man heute unter Palliativmedizin ?

Sie ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht".

Hier hat die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Proble- men höchste Priorität, die über eine reine Schmerztherapie hinausgeht . Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten, auch auf der spirituellen Ebene, stehen im Vordergrund der Behandlung. 

Nach Cicely Saunders, die als Begründerin der modernen Palliativmedizin gilt, wurden folgende Prinzipien aufgestellt: 
Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen  mehr Leben geben! 
Die Behandlung des Patienten erfolgt in der Umgebung seiner Wahl (ambulant, stationär, zu Hause, Pflegeheim o. a.).
Die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Patienten, Angehörigen und Behandlungsteam werden beachtet (ganzheitlicher Ansatz).
Es gilt der Grundsatz „High person, low technology“, d. h. das Menschliche tritt in den Vordergrund, das medizinisch mit viel technischem Aufwand Machbare in den Hintergrund. Ziel der Therapie ist die Lebensqualität des Patienten.
Individuelle Behandlung jedes Patienten erfolgt durch ein multidisziplinäres Team
Offenheit und Wahrhaftigkeit sind Grundlage des Vertrauensverhältnisses zwischen allen Beteiligten.
Die Symptomkontrolle (Schmerzen, Durst, Luftnot u. a. Symptome) erfolgt durch Spezialisten.
Fachliche Pflege durch speziell geschulte Pflegekräfte
Ehrenamtliche werden in die Behandlung integriert.
Das Behandlungsteam wird zentral koordiniert.
Kontinuierliche Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen dauert an bis zum Tod bzw. in die Trauerzeit.
Bejahung des Lebens, Akzeptanz von Sterben und Tod als Teil des Lebens. Der Tod wird weder beschleunigt noch hinausgezögert. Aktive Sterbehilfe wird strikt abgelehnt.
Forschung, Dokumentation und Auswertung der Behandlungsergebnisse
Unterricht und Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Seelsorgern und Ehrenamtlichen

Die palliative Pflege versteht sich als über den Tod hinausgehende, bedürfnisorientierte Begleitung, die das individuelle Wohlbe- finden steigern und Sicherheit und Geborgenheit vermitteln


Was bedeutet Reisemedizin ?

 Hier informieren wir Sie unter Berücksichtigung Ihrer medizinischen Vorgeschichte über Ihre individuellen Risiken vor Antritt einer Reise und über notwendige Vorsichtsmaßnahmen,

notwendige Impfungen, die ggf. erforderliche Malariaprophylaxe, weitere Infektionsrisiken in Ihrem Reiseland, Tips zur Reiseapotheke.
Wirksamkeit, den notwendigen Zeitrahmen sowie die Ihnen entstehenden Kosten der Impfungen, Darminfektionen und ihre Vermeidung, 
Sie erhalten spezielle Informationen: bei Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Asthma etc., 
bei Reise während der Schwangerschaft oder mit kleinen Kindern, bei Langzeitaufenthalten etc. zu besonderen Risiken wie Trekking, Höhenaufenthalte oder Tauchen
Kosten: je nach Aufwand ca. 30-100 Euro (gem. GOÄ), Impfungen jeweils Impfpauschale / Impfung
zuzüglich ggf. Medikamente, Impfstoffe, Impfkosten, Kosten ggf. notwendiger Zusatz-Untersuchungen (z.B. Lungenfunktion, EKG etc.)
 


Was ist unser Ernährungskurs, wo erfahre ich mehr ?

 Fragen Sie einfach uns..  Wir bieten einen Ernährungskurs an, um Ihnen eine Hilfe zur gesundheitsbewußten Lebensführung und Gewichtsreduktion anzubieten, bevor Schäden entstehen, wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus beispielsweise.
 


Was ist eine Gesundheitsuntersuchung (GU) und was ein Ceck-Up ?

 Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) honorieren ab dem 35. LJ alle 2 Jahre eine Gesundheitsuntersuchung (GU), welche die 2 Blutparameter Blutzucker und Gesamtcholesterin, sowie eine Urinuntersuchung (Urin-Stix) beinhaltet; weitere Werte sind seitens der GKV nicht vorgesehen und werden nicht bezahlt im Rahmen dieser 2-Jahres-Untersuchung. - Im Rahmen genauerer Labordiagnostik und zwischen den 2-jahresintervallen können Sie gerne auf Wunsch eine Check-Up (Selbstzahlerleistung) durchführen, damit Sie sich sicherer fühlen können.
 


IgeL - Was ist das und weshalb sollte man darüber nachdenken ?

IgeL- Genau deshalb IgeL! So können wir Ihnen im Rahmen Ihrer Selbstzahlerleistung einen wesentlich umfangreicheren Service bieten - so z.B.  wesentlich mehr Laborwerte bestimmen oder medizinisch sinnvolle Serviceleistungen für Ihre Gesundheit und Wohlbefinden offerieren, welche eine gesetzliche Krankenkasse (GKV), die nur noch nach § 12 SGB V - wirtschaftlich, ausreichende zweckmäßige Medizin erstatten- aber tw. auch  die PKV nicht bereit sind zu erstatten.

 

 

www. - nützliche Links
 
 
interessante Links
Wikipedia - Wissenswertes de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite
Doxs  eG- Ärztegenossenschaft in Nordhessen www.doxs.de
Patientenverfügungen http://www.bmj.de/cln_093/DE/Buerger/gesellschaft/Patientenverfuegung/_doc/Patientenverfuegung_doc.html
Robert-Koch-Institut (RKI)  www.rki.de
IGeL-Informationen der Bundesärztekammer http://www.baek.de/downloads/IGeL_web_2008_03_19.pdf
Centrum für Reisemedizin www.crm.de/
Landesärztekammer Hessen www.laekh.de/
Bundesärztekammer www.baek.de/
KV-Hessen (kassenärztliche Vereinigung) www.kvhessen.de
Musterberufsordnung (MBO)
  www.bundesaerztekammer.de/downloads/MBOStand20061124.pdf
Apothekennotdienst www.apotheken-kassel.de/
Akoholprobleme www.alkohol-hilfe.de/
Selbsthilfegruppen in Kassel (KISS) www.selbsthilfe-kassel.de/
Aidshilfe www.aidshilfe.de/
Fibromyalgie www.fibromyalgie-aktuell.de/
Diabetes mellitus www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/
Ohrgeräusche + Tinitus www.tinnitus-liga.de
facharzt.de http://www.facharzt.de/
 

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