Neue Westfälische vom 5.3.2019 zum Jubiläumskonzert "60+1"
Herforder Kreisblatt vom 5.3.2019 zum Jubiläumskonzert "60+1"

Herforder Kreisbkatt vom 13.9.2018 zum Orgelsommer 2018
Neue Westfälische vom 11.9.2018 zum Orgelsommer 2018
Neue Westfälische vom 2.11.2017 zum Reformationsgottesdienst
Neue Westfälische vom 7.9.2016 zum Orgelsommer 2016
Herforder Kreisblatt vom 6.9.2016 zum Orgelsommer 2016
Neue Westfälische vom 13.5.2016 zum DOW 2016  

Konzert zur Passionszeit

Das Schweigen sprach Bände
Gronau-Epe - 

Einerseits steht Musik zur Passionszeit in einer langen Tradition; andererseits gilt es für die Komponisten aller Zeiten, neue Ausdrucksweisen zu finden, mit denen das Geschehen erfassbar gemacht werden kann. Das Konzert am Sonntagabend in St. Agatha bot eine kleine Übersicht über die Entwicklung seit Bach.
Es konzertierte der Bläserkreis der Christuskirche Herford unter Leitung von Ulrich Hirtzbruch und Tamás Szösz an der Orgel.

Ein kräftiges Präludium aus dem „Wohltemperierten Klavier“, für Bläser bearbeitet, stimmte auf die kommenden 100 Minuten ein. Bereits da fiel die starke Dynamik des 16-köpfigen Bläserensembles auf, das einen klaren Spannungsbogen erzeugte. Ebenfalls von Bach stammten die Choräle, die – jeweils nach einem Orgel-Vorspiel – die ersten Akzente setzten. Dem Inhalt angemessen waren Tempo, Tonart und Ausdruck. Die Musik erzeugte Nachdenklichkeit.

Dieser Charakter blieb auch bei den „Sprüchen“ Mendelssohn-Bartholdys; die Bläser vermittelten jedoch gelungen die kunstreiche Sprache, die der Komponist (wiederum in Rückbesinnung auf viel ältere Stile) gefunden hatte. Stimmig auch die Bearbeitungen von Werken Beethovens und Bruckners.

Zwischendurch sorgte Szösz an der Orgel für längere Intermezzi. Der Schwerpunkt auch hier: Bach. Der Choral „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ erklang in zehn Variationen. Ein wenig strahlender wirkte Bachs Fantasie und Fuge in c-Moll, dem das tiefgründige „O Haupt voll Blut und Wunden“ in der Bearbeitung von Reger folgte. Reger nutzte für seine Zeit Ausdrucksmöglichkeiten. Die ganz tiefen Orgelpfeifen sind es, die fast subliminale Botschaften aussenden, Unruhe erzeugen – passend zum Passionsgeschehen. In diesen Zusammenhang passten das von den Bläsern vorgetragene innige Gebet und die Passion von Sigfrid Karg-Elert hervor­ragend.

Den Abschluss des Konzerts bildete wiederum Bach. Erst vor einer Woche war der Schlusschor aus der Johannespassion an derselben Stelle erklungen; Hirtzbruch hatte sich des Themas angenommen. Das „Ruhet wohl“ wirkte in seiner Bearbeitung moderner, ohne dass die ursprüngliche Wirkung verloren gegangen wäre.

Applaus gab es zum Schluss nicht – wie es nach Passionskonzerten üblich ist. Doch das lange Schweigen der Zuhörer nach dem Verklingen des letzten Tons sprach Bände.


( Allgemeine Zeitung, 13.3.2012 )




 

BLÄSERKREIS  DER  CHRISTUSKIRCHE  BEGEISTERT  UNTER  LEITUNG  VON  ROLF  SCHÖNSTEDT
 
Zu seinem 50-jährigen Jubiläum hat der Bläserkreis der Christuskirche seine Zuhörer mit einem perfekt arrangierten Konzert beschenkt. Dabei freuten sich die Bläser über überwältigende Resonanz - in der Christuskirche waren alle Plätze besetzt. Die Posaunenchorbläser, die seit 1988 regelmäßig am Deutschen Orchesterwttbewerb teilnehmen, liefen unter der Leitung von Prof. Rolf Schönstedt zu Bestform auf. Nach dem "Feierlichen Einzug" von Richard Strauss mit Bläsern, Orgel und Pauken folgte ein vielseitiges Programm aus anspruchsvoll zu spielenden Stücken, beispielsweise die "Sonata la posta" ( Pavel Josef Vejvanovsky ), Variationen über ein Thema von Antonin Dvorak ( Magdalene Schauß-Flake ).....
Anhaltender Applaus nach dem Finale veranlasste die Musiker, als Zugabe "Bleibe bei uns, Herr" zu spielen.
 
( Westfalen-Blatt, 5.11.2008 )




 

AUF  HÖCHSTEM  NIVEAU
- Der Bläserkreis der Christuskirche gab unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Schönstedt ein Konzert -
 
Warum der Bläserkreis der Christuskirche beim Deutschen Orchesterwettbewerb regelmäßig ganz vorne mitspielt, war am Sonntag in der Christuskirche zu hören. Den fachkundigen Zuhörern blieb nur ein Kommentar: "Perfekt".
Die Anderen freuten sich an den runden Klängen, die die Bläser unter der Leitung des ehemaligen Rektors der Hochschule für Kirchenmusik Herford, Professor Dr. Rolf Schönstedt, in der gut besuchten Kirche erzeugten.
Auf dem Programm standen Kompositionen, die viele Posaunenchorbläser kennen, sich daran vielleicht sogar einmal probiert haben und deswegen wissen, welch hohes Niveau sie haben und wie gut die Spieler sein müssen, um diese Werke zu bewältigen.
Zum Beispiel die Variationen über ein Thema von Dvorak von Magdalene Schauß-Flake. Schönstedt ließ es ruhig angehen, ließ die Klänge sich entwickeln. Die Musiker spielten rein und klar, sowohl im Chor als auch als Solisten. Da gibt es einen Satz, in dem eine Trompete und eine Posaune miteinander konzertieren. Unaufgeregt und doch spannend kamen die Triolenbewegungen, die punktierten Rhythmen. Insgesamt saßen die Einsätze präzise und ohne Zögern. Es passte einfach alles.
Schönstedts Dirigat war deutlich und führend, ließ den zum Teil jungen Musikern aber auch Raum zu eigener Gestaltung....
...Am Ende gab es viel Applaus - und eine Zugabe. Die Choralbearbeitung "Bleibe bei uns Herr" von Traugott Fünfgeld.
 
( Neue Westfälische, 4.11.2008 )






 

ORGANIST  KAGL  LIEBT  DIE  RAFFINESSE
- Begeisternder Abschluss des Orgelsommers in der Münsterkirche -
 
Mit prächtigem Posaunenklang und allen Raffinessen der großen Orgel ging der diesjährige Herforder Orgelsommer in der voll besetzten Münsterkirche zu Ende.
....Verdienten, lang anhaltenden Beifall erhielten Dirk Brinkschmidt und der von ihm geleitete Posaunenchor der Christuskirche für ihre Bearbeitungen und Interpretationen von Musik des Norwegers Edvard Grieg sowie der Engländer Purcell und Britten. Dirk Brinkschmidt hatte Purcells wohl bekanntestes Stück "Rondeau" sowie zwei andere Stücke aus der Musik zum Schauspiel "Abdelazer" sowie einige eher selten zu hörende Stücke Benjamin Brittens für Posaunenchor bearbeitet.
Gemeinsam interpretierten Posaunenchor und Organist den pompösen Marsch "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar. Als Zugabe spielten sie die Bearbeitung des Chorals "Nun danket alle Gott" von Sigfrid Karg-Elert.
Begeistert erhoben sich die Zuhörer von ihren Plätzen und jubelten den Künstlern zu.
 
( Westfalen-Blatt, 26.8.2008 )





 

SEIDIGE  BLÄSERKLÄNGE
- Abschluss des Herforder Orgelsommers in sehr gut besuchter Münsterkirche -
 
....Grieg für Blechbläser ist ein gewisses Wagnis. Diese norwegische Melancholie einzufangen und auszudrücken ist nicht ganz einfach. Unter der Leitung von Dirk Brinkschmidt spielten die Bläser geradezu seidig, so nahe wie möglich an einem Streicherklang mit sehr differenzierten Pianos, klaren Klängen und sehr sauber intonierten Harmonien. Richtig laut und blechbläser-krachend spielten sie da nie.
Schon gleich bei Edvard Griegs berühmten Vorspiel zum 2. Akt aus "Sigurd Jorsalfar" überzeugten sie auf diese Weise. Große Ruhe verströmten die Bläser mit der Serenade aus Griegs Suite "Aus Holbergs Zeit". Es hat seinen Grund, warum dieser Posaunenchor beim Deutschen Orchesterwettbewerb immer wieder ganz weit vorn abschließt.
Dass diese Bläser auch virtuos spielen können, zeigten sie im "Hochzeitstag auf Troldhaugen" von Grieg. Dieses Stück kam springlebendig herüber....
....Gegen diese Klänge setzten die Bläser wieder ihr seidenweiches Musizieren mit Henry Purcells Suite aus der Schauspielmusik "Abdelazer". Dass sie auch anders können, zeigten sie mit den drei ländlichen Tänzen von Benjamin Britten: kraftvolle Glissandi in den Posaunen, strahlende Klänge in den Trompeten. Und zum Schluss mit Kagl an der Orgel Edward Elgars "Pomp and Circumstance"-Marsch.
Viel Applaus im Stehen und eine Zugabe von der Empore herab, wieder mit Orgel und Bläsern.
 
( Neue Westfälische, 26.8.2008 )





 

....Die Aula der Friedensschule (Hamm) bot zwar einen nicht ganz so glanzvollen Rahmen, war aber für die Darbietungen der Zupforchester und der Posaunenchöre bestens geeignet. Besonders zu erwähnen sind hier die Leistungen dreier nordrhein-westfälischer „Dauerbrenner": Bei den Posaunenchören konnten erneut die Bläser der Christuskirche Herford am meisten überzeugen.....
 
( neue musikzeitung 12 / 07  -  56. Jahrgang )






UNGEWÖHNLICHER "ORGELSOMMER"
- Abschluss in der Münsterkirche -


Mit einem festlichen und in jeder Hinsicht beeindruckenden Programm wurde der diesjährige Herforder Orgelsommer beendet...Ausführende waren der Herforder Münsterchor und der Posaunenchor der Christuskirche ( Einstudierung: Detlev Höner zu Siederdissen ) sowie Lea Marie Lohmeyer und Adam Lenart ( Orgeln )...
Reife Leistungen vollbrachte der Posaunenchor, der auch in seinen Soloauftritten durch große Präzision und reine Tonansprache glänzte. Nicht zu vergessen die Koordinationsprobleme mit den beiden, doch recht weit vom Geschehen entfernten Orgeln, die in virtuoser Weise gelöst wurden...Die Herforder können sich also auf eine Fortsetzung des Projektes "Orgelsommer" freuen...
 
( Westfalen-Blatt, 14.9.2006 )






PRÄCHTIGE RUHE


Kann die Klangfülle der grundlegend renovierten und deutlich erweiterten Münsterorgel noch getoppt werden? Sie kann, und zwar mit der klassischen Besetzung Blechbläser-Orgel. In der Herforder Münsterkirche musizierten jetzt der Posaunenchor der Christuskirche Herford, der Münsterchor sowie Lea Marie Lohmeyer und Adam Lenart an den beiden Orgeln.
...Zu Beginn stand der "Feierliche Einzug" von Richard Strauss. Es ist eine Komposition die, wie der Bläserkreis unter der Leitung von Detlev Höner zu Siederdissen und Lea Marie Lohmeyer zeigten, getragen ist von Klang, Ruhe und Gelassenheit, die schlussendlich zu einer überwältigenden, aber nicht erdrückenden Klangpracht führt...
...Spannend, ruhig, ausgeglichen, so sind die Interpretationen durch den Posaunenchor wohl am treffendsten umschrieben...Viel Applaus.
 
( Neue Westfälische, 12.9.2006 )






KONZERTREIHE IN DER LUTHERKIRCHE - VERSCHIEDENE KÜNSTLER


...In der Lutherkirche hat das erste von vier Konzerten der Reihe "Orgel und mehr" stattgefunden. Der Organist und Kantor Jörg Spaude und der Posaunenchor der Christuskirche Herford spielten solo und gemeinsam geistliche Musik von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy und anderen.../...Eine gelungene Kombination: Jörg Spaude und der Posaunenchor der Christuskirche in Herford.
 
( Neue Osnabrücker Zeitung, 13.9.2005 )





 


POSAUNENCHOR UND STEFAN KAGL BEGEISTERN IN DER MÜNSTERKIRCHE

...Die musikalische Qualität des Bläser-Ensembles ist außerordentlich. Es ist ein Klangkörper von großer Homogenität, der aber auch das Zusammenspiel mit der Orgel mühelos beherrschte.../...Der "Marche triomphale" von Sigfrid Karg-Elert zeigt, dass selbst die Klangfülle einer großen Orgel wie der des Münsters noch zu steigern ist, wenn so begnadete Blechbläser hinzutreten.
 
( Westfalen-Blatt, 24.6.2005 )





POSAUNENCHOR DER CHRISTUSKIRCHE MIT STEFAN KAGL

...Der klare Klang des nur aus Trompeten und Posaunen bestehenden Ensembles kam in der Münsterakustik bestens zur Geltung. Es spielte mit angenehm differenzierter Dynamik.../...Die Musiker lösten sich souverän von den Noten, behielten Blickkontakt zu Detlev Höner zu Siederdissen, der mit seinem Dirigat alles zusammenhielt. Ein gelungenes Konzert.
 
( Neue Westfälische, 21.6.2005 )





 




























letzte Änderung: 16.07.2019

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